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Wer steckt hinter...: ...dem Web-Browser Firefox?

Eigentlich sind es Hunderte von Entwicklern, die über die ganze Welt verteilt freiwillig und unentgeltlich an dem populären Browser arbeiten. Doch alle Fäden laufen zusammen bei Ben Goodger.

Kürzlich hielt Ben Goodger seinen Mitarbeitern eine ordentliche Standpauke. "Firefox ist kein Spielplatz, auf dem jedes Entwickler-Huhn auch mal ein Korn findet", sagte er da. "Firefox ist professionelle Software!" Das klang, als habe ein Chef seine Angestellten zusammengestaucht.

Idealisten, jedoch keine Amateure

Dabei gibt es bei Firefox gar keinen Chef und auch keine Angestellten. Denn Firefox ist ein "Open Source"-Projekt, das von Freiwilligen getragen wird und an dem sich im Prinzip jeder beteiligen kann. Über die ganze Welt verstreut, über das Internet vernetzt, basteln sie an dem leichten, sympathischen Gegenstück zum Browser Internet Explorer von Microsoft, der lange Zeit die Rechner der Welt beherrschte.

Doch auch wenn die Männer hinter Firefox - Frauen gibt es so gut wie keine - meist aus Idealismus mitmachen, sind sie bei weitem keine Amateure: Es sind talentierte, engagierte und auch ehrgeizige Programmierer, Leute wie Ben Goodger. Der Mittzwanziger mit dem vollen schwarzen Haar ist die treibende Kraft hinter Firefox. "Ich bin detailbesessen, und ich achte sehr auf Stil", sagt der Neuseeländer. "Das hilft mir, Software zu entwickeln, die gut aussieht und einwandfrei läuft." Dass das tatsächlich so ist, davon lassen sich immer mehr Internetsurfer aus aller Welt überzeugen: Mehr als 100 Millionen Mal wurde das kostenlose Programm bislang heruntergeladen (zum Beispiel über die deutsche Site www.firefox-browser.de).

Netscape als Basis

Dabei ist es gerade mal drei Jahre her - Goodger hatte sein Studium an der University of Auckland in Neuseeland abgeschlossen -, dass das Unternehmen Netscape ihm die Leitung für die Entwicklung ihres neuen Internetbrowsers anbot.

Der damalige Browser von Netscape galt als überfrachtete und fehlprogrammierte Software-Ruine, dem Internet Explorer hoffnungslos unterlegen. Doch dann übernahm der Internetkonzern AOL die Firma, legte den Programmcode der Software offen und rief weltweit Programmierer dazu auf, den Browser zu überarbeiten. Ganz vorne dabei war Ben Goodger, in dessen Händen seither alle Fäden des Projekts zusammenlaufen.

Goodger ist ein Geschwindigkeitsfanatiker, er fährt ein Infiniti G35 Sport Coupé mit 280 PS ("Eins der schönsten Autos, die je gebaut wurden"). Damit auch sein Browser so schnell starten konnte wie ein Rennauto, setzte Goodger konsequent auf Verschlankung. "Ich sehe mir jeden Code an und überlege, ob er vereinfacht werden kann." Sein Motto: "Wirf so viel weg, wie es geht!"

Am Ende blieben fünf Megabyte übrig, offenbar genau richtig: In Deutschland wird der Firefox-Marktanteil auf 30 Prozent geschätzt. Tendenz steigend.

Christian T. Schön / print
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.