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Messenger: DSGVO: Warum Sie Whatsapp bald nicht mehr im Job benutzen dürfen

Wer beruflich Whatsapp benutzt, bewegt sich bald auf dünnem Eis. Schuld ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) - und die Funktionsweise des Messengers selbst.

Smartphone Work Arbeit Whatsapp DSGVO

Dank neuer DSGVO: Wer Whatsapp für die Kommunikation mit Kunden braucht, hat bald ein Problem

Getty Images

Die Verwendung von Whatsapp auf beruflich genutzten Smartphones verstößt nach Einschätzung von Experten gegen die Datenschutz-Grundverordnung der EU. Vor allem für Handwerker und Selbstständige kann das zu einem echten Problem werden - und die Nutzung des Messengers praktisch unmöglich machen.

Schuld ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU. Die verbietet, Daten von Kunden ohne deren ausdrückliche Zustimmung an andere Firmen weiterzugeben. Genau das passiert aber bei Whatsapp, erklärte die Landesbeauftragte für Datenschutz des Landes Schleswig-Holstein, Marit Hansen, der "Welt" vom Donnerstag. 

Kontakt-Falle

Wird Whatsapp das erste Mal installiert, bittet der Messenger einen Zugriff auf die Kontakte zuzulassen. Danach wird das Adressbuch nach anderen Personen durchsucht, die ebenfalls Whatsapp nutzen. Mit denen kann man dann chatten. Für den Abgleich werden die Daten an den Whatsapp-Betreiber Facebook übertragen.

Was bei Privatpersonen auch nach der DSGVO rechtlich in Ordnung ist, wird bei beruflich genutzten Smartphones zum echten Problem: Weil in diesem Fall zwei Firmen die Daten austauschen, müsste jede Person im Adressbuch nach der Verordnung dazu eine schriftliche Genehmigung erteilen. Ist das nicht der Fall, drohen im Extremfall Millionenstrafen.

Umgehen lässt sich das Dilemma nur, wenn man von sämtlichen Kunden die entsprechende Erlaubnis einholt und getrennte Smartphones für die berufliche und private Nutzung betreibt. Weil Whatsapp immer mit derselben Rufnummer nur auf einem Gerät gleichzeitig läuft, bräuchte man zusätzlich einen zweiten Vertrag. Weil die Nummer bereits mit dem Speichern im Adressbuch übertragen wird, müsste man die Einwilligung zudem bereits vorher einholen. Ein Erstkontakt per Whatsapp wird damit unmöglich. 

Dank DSGVO: Alltags-Nutzung wird unmöglich

Bei der alltäglichen Nutzung, etwa bei Handwerkern, gibt es noch weitere Hürden. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sprach von "datenschutzrechtlichen Problemen", die etwa auf Handwerker zukommen könnten. Handwerker verwendeten demnach Whatsapp als Kommunikationsmittel auf dem Bau sowie oft auch dafür, sich von Kunden Fotos von Stellen in der Wohnung schicken zu lassen, die repariert werden sollen.

"Da Whatsapp Zugriff auf dieses Bild erhält, handelt es sich hierbei um eine Datenübertragung an Whatsapp, für die der betroffene Kunde jedoch keine Einwilligung erteilt hat", sagte ZDH-Datenschutzexperte Markus Pfeifer der "Welt". Eine gesetzliche Grundlage für den Datentransfer bestehe nicht. Anderen Berufsgruppen stehen vor ähnlichen Problemen.

Die Datenschutz-Grundverordnung der EU muss ab dem 25. Mai angewendet werden. Sie macht Unternehmen europaweit gültige Vorgaben für die Speicherung und den Schutz von Daten und gibt Kunden und Nutzern mehr Möglichkeiten, gegen Missbrauch vorzugehen. Bei Verstößen drohen Unternehmen, die die Vorgaben der Verordnung nicht einhalten, Bußgelder in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen weltweiten Umsatzes.

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Mit Material der AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(