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Neues System für iPhone und Co.: Achtung: Dieses iOS-9-Feature saugt ruckzuck ihr Datenvolumen leer

Mit iOS 9 haben iPhone und Co. ein schickes neues System bekommen, Apple spendiert den Geräten jede Menge tolle Features. Leider sind manche mit Vorsicht zu genießen - und können richtig teuer werden.

iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Das iPhone 6s (links) und 6s Plus (rechts)

Wie jedes Jahr gibt auch diesmal pünktlich zum neuen iPhone auch ein neues Betriebssystem. iOS 9 bringt viele der mit dem iPhone 6s gelieferten Features auch auf ältere iPhone und iPads. Zudem verspricht Apple viele Verbesserungen im Hintergrund. Besonders lobt der Konzern den deutlich gesenkten Akkuverbrauch. Leider ist iOS aber nicht bei allem so sparsam.

Denn in Bezug auf das mobile Datenvolumen kann das neue System richtig verschwenderisch werden. Schuld ist eine neue Funktion namens "WLAN Assist", die sich in den Tiefen der Einstellungen versteckt und ab Werk eingeschaltet ist. Eigentlich soll sie dabei helfen, stockende Datenübertragungen bei schlechtem WLAN-Empfang zu überbrücken. Ist der Empfang des Funknetzes nicht ausreichend gut oder ist etwa ein zeitlich begrenzter Hotspot im Hotel abgelaufen, schaltet iOS 9 auf die mobilen Daten um - ohne, dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Wer also ein Video schaut, weil er denkt, sich im WLAN zu befinden, saugt unweigerlich das Datenvolumen leer.

iPhone und iPad: Die besten Tipps und Tricks für iOS 9
1. Schnelle SMS und Anrufe  Wenn Sie jemanden sehr schnell anrufen oder eine Nachricht schicken wollen, öffnen Sie die Spotlight-Suche (in der Mitte des Bildschirms nach unten wischen), tippen Sie den Namen ein - sofort erscheint eine Schnellanzeige mit einem Nachrichten- und Telefon-Symbol.

1. Schnelle SMS und Anrufe

Wenn Sie jemanden sehr schnell anrufen oder eine Nachricht schicken wollen, öffnen Sie die Spotlight-Suche (in der Mitte des Bildschirms nach unten wischen), tippen Sie den Namen ein - sofort erscheint eine Schnellanzeige mit einem Nachrichten- und Telefon-Symbol.

Hohe Rechnungen drohen

Hat man eine Flatrate und wird so schneller gedrosselt, ist das zwar ärgerlich. Finanzielle Schäden hat man als Kunde aber nicht. Ganz anders sieht das bei denjenigen Verträgen aus, bei denen nach Verbrauch der Daten gezahlt werden muss. Hier werden häufig einige Euro pro Megabyte berechnet. Beim Videostreamen kann das ganz schnell gehörig ins Geld gehen: Netflix verbraucht etwa in hoher Bildqualität ganze drei Gigabyte die Stunde.

Wer also einen Vertrag ohne Datenflatrate nutzt, sollte die Option schnellstens ausschalten. Besitzer einer Flat mit geringem Inklusivvolumen sollten ebenfalls darüber nachdenken. Der Schalter dazu findet sich in den Einstellungen des iPhones unter "Mobiles Netz". Scrollen Sie ganz nach unten und legen sie den Schalter so um, dass er von Grün auf Grau wechselt.

Unter demselben Menüpunkt findet sich für Daten-Sparer übrigens auch eine weitere neue Funktion des Betriebssystems: Sie können nun auch festlegen, welche Apps überhaupt Daten über das Mobilnetz ziehen dürfen und so besser mit den Daten haushalten.

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