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iPhone 5C im Test: Bunte Schale, besserer Kern

Mit dem iPhone 5C bietet Apple ein im Vergleich zum Flaggschiff 5S günstigeres Modell des Smartphones an. Ob das 5C überzeugt und für wen sich der Kauf lohnt, lesen Sie in unserem Test.

Von Dominik Brück

Jedes Jahr aufs Neue werden iPhone-Kunden vor eine schwere Entscheidung gestellt: Reicht das alte Handy noch oder muss es das neue Modell sein? In diesem Jahr ist die Entscheidung besonders schwer, da gleich zwei neue Modelle angeboten werden. Vor allem Besitzer eines iPhone 5 müssen genau überlegen, ob das im Vergleich zum 5S günstigere Modell 5C eine lohnende Anschaffung ist. Wir haben das Smartphone getestet.

Gar nicht günstig

Das iPhone 5C liegt mit einem Preis von 599 Euro für die 16-Gigabyte-Version und 699 Euro für die 32-Gigabyte-Version 100 Euro unter den Kosten für das entsprechende 5S-Modell. Die Besonderheit des 5C liegt dabei im Design. Erstmals ist ein buntes iPhone in den Farben Blau, Grün, Pink, Gelb und Weiß zu haben.

Sorgen darüber, dass aufgrund des bunten Kunststoffgehäuses ein Billig-iPhone im Plastikdesign erworben wird, müssen sich Käufer jedoch nicht machen. Die farbige Lackierung des Smartphones sieht ansprechend aus und fühlt sich auch in der Hand nicht billig an. Allerdings ist das 5C etwa 20 Gramm schwerer als das iPhone 5 und 5S. Auch in den Abmessungen gibt es einen Unterschied. Das 5C ist etwa ein Millimeter dicker als die Variante 5S. Das macht sich in der Hosentasche jedoch kaum bemerkbar.

Wenig Neues unter der bunten Haube

Unter dem bunten Kunststoffgehäuse erwartet die Käufer jedoch nicht viel Neues. Im Kern ist das 5C technisch auf dem Stand des iPhone 5, das von Apple nicht länger produziert wird. Drei Neuerungen bringt das Gerät jedoch mit:

  • eine Antenne, die eine Nutzung aller deutschen LTE-Netze ermöglicht
  • eine verbesserte Frontkamera
  • einen größeren Akku

Zusätzlich kommt das 5C schon mit dem neuen Betriebssystem iOS 7, das Nutzer jedoch auch auf ein iPhone 5 installieren können.

Im Alltag erweist sich das iPhone 5C als hochwertiges und zuverlässiges Smartphone. Trotz des älteren Prozessors laufen die Benutzeroberfläche und alle Apps flüssig und ohne Probleme. Auch die Sprachqualität beim Telefonieren ist wie gewohnt hoch. Ein Vorteil ist die Möglichkeit, aus verschiedenen LTE-Netzanbietern wählen zu können.

Bei normaler Nutzung hält der fünf Prozent größere Akku des 5C im Test ungefähr einen Tag lang durch. Doch auch bei diesem Handy bleibt einem der allabendliche Gang zur Steckdose nicht erspart. Eine spürbare Verbesserung im Vergleich zum iPhone 5 stellt die Frontkamera dar. Auch in einer schlechter beleuchteten Umgebung ist Videotelefonie mit Facetime oder Skype gut möglich. Die Rückkamera ist identisch mit dem Vorgänger.

Fazit

Alles in allem erhält man mit dem iPhone 5C ein gutes und zuverlässiges Smartphone. Im Alltag fallen die eingebauten Neuerungen jedoch nur bedingt auf, so dass iPhone-5-Nutzer zweimal überlegen sollten, ob sich der immer noch stolze Preis für eine Neuanschaffung lohnt. Wer bereits ein iPhone 5 besitzt sollte daher 100 Euro drauflegen und sich für das Modell 5S entscheiden. Für alle anderen ist das iPhone 5C eine lohnende Anschaffung.

Das Smartphone bietet eine gute Leistung und hat ein schickes Design. Besonders für eine jüngere Zielgruppe dürfte das Gerät aufgrund des farbigen Gehäuses und der Kombination aus Preis und Leistung ein gute Alternative zum 5S sein. Einige Mobilfunkanbieter bieten das Gerät je nach Vertrag bereits für einen Euro an.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.