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iPhone-Start: Countdown zur Bescherung

Die Schlangen vor den Apple-Geschäften in den USA wachsen, die härtesten iPhone-Fans harren schon seit Montag in New York aus. In Tokio kam es zu einem skurrilen Überfall im Zusammenhang mit dem neuen Telefon. In der Nacht hat das Warten endlich ein Ende.

Wohl noch nie hat es zur Einführung eines neuen Mobiltelefons eine solche Aufregung gegeben wie jetzt beim iPhone von Apple. Ob das Gerät auch alle Erwartungen erfüllen kann, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Aber viele Menschen konnten es gar nicht erwarten, als erste ein iPhone in Händen zuhalten. Am Donnerstag bildeten sich überall in den USA vor den Läden von Apple und der Telefongesellschaft AT&T, die das Netz für das iPhone bereitstellt, Schlangen von iPhone-Fans. In New York waren die ersten Enthusiasten sogar schon am vergangenen Montag mit Schlafsack und Klappstühlen vor dem einzigen Apple-Geschäft eingetroffen, das rund um die Uhr 24 Stunden geöffnet hat. Am Donnerstag war die Schlange dort auf 50 Menschen angewachsen.

In New York wird das Gerät, das, wenn es nach Apple-Chef Steve Jobs geht, eine neue Ära in der Geschichte des Mobiltelefons einläutet, wohl als erstes zu haben sein. Der Verkaufstart ist für Freitag, jeweils 18.00 Uhr (Ortszeit) in jeder Zeitzone der USA, geplant. Die Kalifornier müssen sich also drei Stunden länger gedulden als die Ostküstenbewohner.

Wem das Warten zu anstrengend ist, der kann beispielsweise auf die Dienste von vier geschäftstüchtigen Collegestudenten aus Kalifornien zurückgreifen. Unter dem Firmennamen iWait (Ich warte) stellten sie sich gegen Entgelt in die Schlange.

Bizarrer Überfall in Tokio

In Tokio ist es laut dem Onlinemagazin Digital World Tokyo bereits zwei Tage vor dem US-Verkaufsstart zum ersten Überfall im Zusammenhang mit dem iPhone gekommen: Der 26-jährige Taro Tanaka sei von mindestens drei Männern auf der Straße überfallen worden - weil sie sein Chrom-Zigarettenetui mit einem iPhone verwechselt hätten. Das amüsierte Opfer habe gegenüber Reportern gesagt: "Hätten die nicht meinen MP3-Player klauen können. Ich würde jetzt wirklich gerne rauchen."

Apple und AT&T bringen das iPhone für Preise ab 499 Dollar (370 Euro) in die Läden. Hinzu kommen dann noch mindestens 60 Dollar im Monat für den Zweijahresvertrag für das iPhone bei AT&T. Andere Netzbetreiber gibt es nicht.

Drittes Standbein für Apple

Für Apple soll das iPhone das dritte Gewinn bringende Standbein neben dem iPod-Player und den Macintosh-Computern werden. Wie viele Geräte zum Verkaufstart bereit stehen, teilten die Unternehmen nicht mit. Apple selbst hat sich offiziell zum Ziel gesetzt, bis 2008 zehn Millionen Stück weltweit zu verkaufen. Das wäre ein Marktanteil von einem Prozent. Einige Wallstreet-Analysten rechnen mit 45 Millionen verkauften iPhones in zwei Jahren.

Aber selbst wenn das iPhone ein Flop werden sollte, hat es schon jetzt den Markt durcheinander gewirbelt und alle großen Hersteller zu neuen Strategien veranlasst. Das iPhone verbindet das Mobiltelefon mit einem Musikplayer nach dem Vorbild des iPods und einem Internet-Zugang. Das sind, wie die Zwei-Megapixel-Kamera, alles Funktionen, die das Handy schon lange kennt. Bedient wird es vor allem über ein berührungssensitives Breitbild-Display mit einer Auflösung von 480 mal 320 Pixel. Sensoren für Umgebungslicht und Bewegungen passen die Helligkeit des Bildschirms an und kippen das Bild, wenn das iPhone entsprechend gedreht wird.

Design und Software machen den Reiz aus

Den besonderen Reiz des iPhones machen aber vor allem zwei Dinge aus: Design und Software. Die hohen Erwartungen in dieser Hinsicht seien ein Indiz dafür, wie ärmlich das Software-Design bei heutigen Mobiltelefonen meist sei, erklärte ein Analyst. Ein Finger auf dem iPhone-Touchscreen bringt das "Home"-Menü zum Vorschein. Ein weiteres Antippen zeigt Fotos oder die Kontakte des Adressbuchs an. Es müssen keine Einstellungen gesucht werden, die tief verschachtelt irgendwo im Menü-Labyrinth versteckt sind. Weil es keine Tasten für Buchstaben gibt, müssen sich die iPhone-Besitzer daran gewöhnen, die Zeichen für eine SMS auf der "virtuellen" Bildschirm-Tastatur einzutippen.

san/AP / AP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.