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iPhone-Event: Apples große Wette

Apples wichtigstes Event des Jahres ist gelaufen - und Tim Cook und sein Team hatten mit drei neuen iPhones und der Apple Watch Series 4 viel zu zeigen. Eines haben sie alle gemeinsam: Apple wettet voll auf Größe.

Unser Testmuster des iPhone XR ist sonnig-gelb.

Apple hat sein wichtigstes Event des Jahres erfolgreich über die Bühne gebracht. Tim Cook und sein Team hatten einiges im Gepäck: Mit iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS hatte man gleich drei neue Smartphones vorzustellen. Hinzu kommt die neue Apple Watch Series 4. Alle Geräte haben eines gemeinsam: Apple setzt voll auf Größe - und geht damit eine Wette ein.

Los ging es mit der Apple Watch. Die ist laut Apple mittlerweile die erfolgreichste Uhr der Welt - auch jenseits des Smartwatch-Marktes. Mit der neuen Apple Watch Series 4 will der Konzern sie noch größer machen - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die neue Apple Watch hat über 30 Prozent mehr Display. Das kleine Modell bietet nun 40 Millimeter Diagonale, das große gar 44 Millimeter. Dabei sind die Uhren auch dünner geworden. Hinzu kommen kleinere Design-Änderungen und neue Features wie EKG - ein gelungenes Redesign.

 

Keynote: Das Apple-Event in Bildern: So schick sind die neuen iPhones und die Apple Watch

Beim Design der neuen Modelle stand klar das iPhone X Pate

stern-online

iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR

Und dann sind da natürlich die neuen iPhones. Auch die sind vor allem - groß. Nachdem im vergangenen Jahr das iPhone X mit 5,8 Zoll den bislang größten iPhone-Screen spendiert bekam, ist der direkte Nachfolger iPhone XS nun mit der gleichen Diagonale das kleinste aktuelle Modell. Neu hinzugekommen sind das iPhone XS Max - ein geistiger Nachfolger der Plus-Serie im Look des iPhone X - mit sagenhaftem 6,5-Zoll-Bildschirm und das iPhone XR. Das hat anders als seine Brüder keinen OLED- sondern einen LCD-Screen und soll mit einem "günstigeren" Preis von 849 Euro das iPhone 8 beerben.

Die Preise sind überhaupt das Größte an den neuen iPhones. Nachdem mit einem Startpreis von 999 Euro das iPhone X das teuerste iPhone aller Zeiten war, geht dieses Jahr noch mehr - viel mehr: Bis zu 1649 Euro kostet das iPhone XS Max mit 512 GB Speicher - und macht seinem Namen so alle Ehre. Hinzu kommt: Das auch nur im Vergleich zu den anderen iPhones günstigste iPhone XR ist erst Ende Oktober im Handel, Apple bringt nächste Woche nur die beiden teureren Modelle heraus. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Starke Technik

Doch was bekommt man für das Geld? Tatsächlich haben die neuen iPhones einiges auf dem Kasten. Wie bei Apple üblich bieten die S-Jahre vor allem Verbesserungen unter der Haube. So sollen die Displays den ohnehin schon starken Bildschirm des iPhone X übertrumpfen und bis zu 60 Prozent mehr Farben zeigen. Gerade bei einem LCD-Bildschirm ist das beeindruckend. Noch besser: Die beiden XS-Modelle bringen sogar den neuen Bildschirm-Standard Dolby Vision mit, bei dem spezielle Inhalte die Helligkeit des Ausleuchtung je nach Szene verändern können, um so noch bessere Bilder herauszuholen. Das bieten selbst viele aktuelle Fernseher noch nicht. Wie gut das dann tatsächlich aussieht, kann erst ein Test zeigen.

Auch der Chip, der neue A12 Bionic, ist enorm vielversprechend. Als erster Chip auf dem Markt ist er mit dem 7-Nanometer-Verfahren gefertigt, verspricht so bis zu 50 Prozent mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch und entsprechend längerer Laufzeit. Vor allem die für Apple so wichtigen Bereiche Spiele, Apps und Augmented Reality dürften davon enorm profitieren - auch, weil sie alle auf den Riesenbildschirmen noch mehr Spaß machen. 

Bessere Fotos mit KI

Die Kamera soll ebenfalls durch den Chip profitieren. Obwohl Apple wie gewohnt auch einen neuen Bildsensor verbaut, lag der Schwerpunkt der Kamera-Präsentation auf der durch den A12 möglichen Nachbearbeitung. Mit ihr sollen Bilder aus mehreren Aufnahmen zusammengebaut werden und so noch besser und detaillierter ausfallen. Zudem erlaubt es die Technik, den Fokus bei Bildern mit Tiefeneffekt ("Bokeh") nachträglich zu ändern - und den Effekt sogar beim iPhone XR mit nur einer Linse zu erzielen. Googles Pixel 2 (hier bei uns im Test) konnte das bereits im letzten Jahr und gilt nach wie vor als Goldstandard der KI-gestützten Nachbearbeitung. Es wird spannend, ob Apple es vom Thron stoßen kann. Eine Reihe von Vergleichsbildern zwischen Pixel 2 und iPhone 8 Plus finden Sie hier.

Mit Dual-SIM auf Basis einer e-SIM, mehr Akkulaufzeit und einer deutlich größeren Farbpalette beim iPhone XR dürfte Apple bei vielen Kunden zusätzliche Kaufanreize schaffen.

Gewagte Wette

Insgesamt hat sich Apple auf eine gewagte Wette eingelassen: Nach dem Erfolg des iPhone X setzt Apple alles auf eine Karte - und übernimmt das große Display und die enorm hohen Preise auch für sein übriges Line-Up. Dabei entstanden auf den ersten Blick sehr überzeugende Geräte, die aber - auch im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten - enorm teuer sind. Ob sich die Wette auszahlt, wird sich zeigen. Obwohl man sich wohl keine großen Sorgen machen muss. Wenn Apple etwas kann, dann ist es starke Geräte zu gestalten - und diese dann auch zu verkaufen.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.