Mobilfunk-Tarife Wie viele Minuten sollen es sein?


T-Mobile und Vodafone bieten künftig Gesprächspakete zum Abtelefonieren an. Prepaid-Kunden könnten dabei sparen.

Handyminuten im Paket gab es bislang nur bei E-Plus unter dem Namen "Time & More" zu kaufen. Die meisten Mobiltelefonierer mit Vertrag zahlen eine Grundgebühr und die tatsächlich geführten Gespräche. Ab 2. Februar bietet auch T-Mobile Gesprächszeit in Paketen zu 50, 100, 200 und 500 Minuten an. Prepaid-Kunden ohne Vertrag sollen mit den verführerisch "Relax" getauften Tarifen zum Umstieg verlockt werden. Eine Grundgebühr fällt nicht an. Die Minutenpreise liegen rechnerisch zwischen 20 und 30 Cent. Das ist im Vergleich zu Prepaid-Tarifen deutlich günstiger. SMS haben mit pauschal 19 Cent einen moderaten Preis.

Die Haken

Diese Raten gelten allerdings nicht für Gespräche in andere Mobilfunknetze. Dafür verlangt T-Mobile einen Aufpreis von fünf Euro im Monat. Im faireren Zehn-Sekunden-Takt läuft der Gebührenzähler nur bei den Tarifen Relax 200 und 500. Bei den Einsteigertarifen 50 und 100 wird jede angefangene Minute voll berechnet. Wer die Minutenpakete überschreitet, zahlt pro Gesprächsminute bis zu 60 Cent. Das ist dann wieder Prepaid-Niveau.

Den kostenlosen Wechsel zwischen den verschiedenen "Relax"-Paketen erlaubt T-Mobile nur bis Mitte des Jahres. Ein großer Nachteil: Ungenutzte Gesprächszeit verfällt zum Monatsende. Bei E-Plus wird ein Guthaben (außer bei Time & More 20) im Folgemonat gutgeschrieben.

Bei Vodafone gibt es Pakete nur im neuen Tarif "Happy Wochenende". Für fünf Euro Aufpreis können Vertragskunden bis zu 1000 Minuten im Monat netzintern und ins Festnetz anrufen.

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