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Mobiltelefone: 20 Jahre und kein bisschen leise

Eine ungeahnte Erfolgsstory rund um den Globus: Das Handy feiert seinen 20. Geburtstag. 1983 brachte der US-Hersteller Motorola mit dem DynaTAC 8000X das weltweit erste Mobiltelefon auf den Markt.

Eine ungeahnte Erfolgsstory rund um den Globus: Das Handy feiert seinen 20. Geburtstag. 1983 brachte der US-Hersteller Motorola mit dem DynaTAC 8000X das weltweit erste Mobiltelefon auf den Markt: 800 Gramm schwer, groß wie ein Buch, mit nur einer Stunde Gesprächszeit und einem Preis von 4000 Dollar. Dennoch wurden innerhalb eines Jahres 300.000 Exemplare verkauft. "Keiner hat von dem Siegeszug des Mobiltelefons zu träumen gewagt", sagt Rudy Krolopp, Entwickler des weltweit ersten Handys."„Es war einfach nur eine irre Idee, mit der man Geld verdienen wollte", sagt der heute 73-Jährige.

Prototyp aus Radiobauteilen

In diese Idee investierte Motorola immerhin 15 Jahre Entwicklungszeit und 100 Millionen Dollar. "Dabei wusste anfangs keiner, was ein Handy ist", sagt Krolopp. Doch das Ziel war formuliert: Jeder sollte überall drahtlos telefonieren können. Sechs Wochen hatte Krolopp Zeit, den ersten Prototyp zu entwickeln. "Wir hatten nicht das beste Material, und mussten sogar Radio-Bauteile verwenden, aber das Gerät funktionierte".

In Deutschland ging's schon 1918 los

Als das erste Handy auf den Markt kam, hatte die Mobiltelefonie in Deutschland bereits Tradition. 1918 startete die Deutsche Reichsbahn erste Tests, und 1926 konnten Reisende der 1. Klasse auf der Strecke Berlin-Hamburg mobil telefonieren. In den 50-er Jahren startete die Deutsche Bundespost mit dem A-Netz das weltweit größte öffentliche Mobilfunknetz, das bis 1986 rund 80 Prozent der Fläche Westdeutschlands abdeckte. Allerdings musste das "Fräulein vom Amt" noch die Gespräche vermitteln, und wegen der hohen Kosten gab es nur rund 10.000 Teilnehmer. Sie mussten zwischen 8000 und 15.000 Mark pro Gerät investieren - bei 270 Mark monatlicher Grundgebühr.

1972 folgte das ebenfalls analoge B-Netz, bei dem man schon selbst wählen konnte. 1986 erreichte das Netz mit 270.000 Nutzern seinen Höhepunkt, bevor es 1994 eingestellt wurde. 1985 startete das C-Netz mit der einheitlichen Vorwahl 0161. Damit begann auch der Übergang vom fest installierten Funktelefon zum tragbaren Mobilgerät. Die unhandlichen Geräte brachten allerdings einige Kilogramm auf die Waage.

Der Durchbruch kam mit GSM

1992 wurde das GSM-Mobilfunknetz mit den D- und E-Netzen eingeführt. Allerdings gab es einen Mangel an Geräten, und die ersten Gespräche mussten mit fest eingebauten 8-Watt-Autotelefonen geführt werden. 1992 präsentierte Motorola mit dem Modell 3200 das erste GSM-fähige Handy. Das 500 Gramm schwere und 3.000 Mark teure Gerät erlangte schnell unter dem Namen "Knochen" Berühmtheit, und bald folgte eine Flut von Mobiltelefonen verschiedener Hersteller.

Deutsche kaufen alle zwei Jahre ein neues Handy

Heute gibt es weltweit 1,2 Milliarden Mobiltelefone. Über 70 Prozent der Deutschen verfügen über ein Handy, und jeder Nutzer schafft sich nach einer aktuellen Studie im Schnitt alle zwei Jahre ein neues Gerät an. Vielfalt lautet das Motto bei der Zukunft des Handys. "Bei der Größe ist nicht mehr viel zu machen", sagt Designerin Moni Wolf. "Wichtiger ist heute die Entwicklung von Lifestyle-Produkten, die individuellen Bedürfnissen gerecht werden".

Heiß begehrt sind nach wie vor Foto-Handys mit Farb-Displays. "Schon im nächsten Jahr wird es kein Gerät mehr mit Monochrom-Display auf dem Markt geben", prophezeit Motorola-Marketing-Chef Volker Häbel. Wie die Einführung des UMTS-Netzes vom Kunden genutzt werde, lasse sich allerdings kaum vorhersagen.

Für Handy-Pionier Rudy Krolopp sind die aktuellen Handys ein Mysterium. "Kürzlich habe ich ein neues Gerät bekommen. Ich versuche noch immer, herauszufinden, wie es funktioniert".

Manfred Rosmeier / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.