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Kampf der Giganten Die Riesen-Boeing 777-9X soll den Airbus A350 vom Thron stoßen


Die erfolgreichen Langstreckenflieger aus dem Hause Boeing bekommen großen Zuwachs. Mit der 777-9X macht sich Boeing fit für die Zukunft und greift damit direkt den Konkurrenten Airbus 350-1000 an.

Nach vielen Ankündigungen macht der amerikanische Flugzeugbauer Boeing nun Ernst. Ab 2020 soll der Langstreckenflieger 777-9X in die Luft gehen. Mit der Maschine bringt Boeing das größte und effizienteste Flugzeug der Welt auf den Markt.

Größer, schneller, weiter

Mit nur zwei Turbinen, die mehr Leistung und weniger Verbrauch garantieren sollen, wird das Flugzeug für eine Reichweite von rund 15.200 Kilometern ausgelegt sein. Mit einer Flügel-Spannweite von über 71 Metern ist das Flugzeug so riesig, dass sich die Ingenieure etwas einfallen lassen mussten. Sie konstruierten die Flügelspitzen so, dass man sie am Boden hochklappen kann. Dass war nötig, denn sonst würde es für den XXL-Flieger auf vielen Flughäfen zu eng werden.

Goodbye, Platzhirsch A350-1000!

Doch nicht nur von außen ist die 777-9X riesig. Auch in der Innenkabine ist viel Platz vorhanden. In erster Linie profitieren natürlich die Passagiere von der Großzügigkeit. Mehr Platz und größere Fenster als im 787 Dreamliner sollen den Flug noch bequemer und komfortabler machen. Welchen Konkurrenten Boeing mit der 777-9X ausstechen will ist klar! Den bisherigen Platzhirschen Airbus A350-1000. Denn bei den nackten Zahlen hat die 777-9X klar die Nase vorn: 400 Sitzplätze verspricht Boeing - 34 mehr als beim Airbus A350-1000. Die Kabine soll 40 Zentimeter breiter werden als im A350-1000. Die Sitzflächen haben eine Tiefe von bis zu 46 Zentimetern. Die Fenster fallen im Durchschnitt 15 Prozent größer aus, als bei der Konkurrenz. Zudem werden sie so platziert, dass der Flugpassagier einen besseren Blick nach außen erhält.

Großes Interesse bei Airlines

Ab 2017 will Boeing mit der Produktion beginnen, 2020 will Boeing den Superflieger zu ersten Testflügen in die Luft bringen. Bereits jetzt sind schon 320 Flugzeuge bestellt worden, sagte ein Unternehmenssprecher. Zu den ersten Kunden gehören Lufthansa mit 34 Flugzeugen, Qatar Airwiays mit 50 Flugzeugen, Ethiad Airways mit etwa 25 Flugzeugen und Emirates mit sogar 150 Flugzeugen.

hev

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