Nanotechnik 3D-Strichcodes schützen Kostbarkeiten


Strichcodes kennt jeder von Lebensmitteln oder anderen Verpackungen. Eine Weiterentwicklung in 3D soll Diamanten und andere Schätze kennzeichnen. Zum Lesen der Codes braucht man allerdings mehr als nur eine Scannerkasse.

Diamanten und andere Kostbarkeiten könnten schon bald mit einem neuartigen, mikroskopisch kleinen dreidimensionalen Strichcode geschützt werden, den britischen Forscher entwickelt haben. Wie das Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ berichtete, hat er die Form eines 30 Mikrometer großen Würfels, auf dessen Oberfläche Informationen zum Beispiel über den Besitzer gespeichert werden können.

Für Diebe ist dieser Schutz praktisch unsichtbar. "Man kann den Würfel weder sehen noch fühlen", sagte Alexandre Cuenat, einer der Forscher am National Physical Laboratory (NPL) in Teddington in der Nähe von London. Auch Fälscher verfügen wohl kaum über die technischen Möglichkeiten, einen solchen Würfel zu lesen oder einen neuen - im Nanobereich liegenden - Strichcode zu schreiben. Allein zum Lesen bräuchte man ein Elektronenmikroskop. Erste Anfragen von Diamantenhändlern liegen den Angaben zufolge schon vor.

AP AP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker