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Support wird eingestellt: Macbooks und ein iPhone: Diese Modelle repariert Apple ab 1. Juli nicht mehr

Regelmäßig stellt Apple für ältere Geräte seiner Produktpalette den Support ein. In diesem Jahr sind gleich mehrere Macbooks sowie ein beliebtes iPhone betroffen. Besitzer der Modelle müssen nun auf Hilfe durch freie Werkstätten hoffen.

Apple - Reparatur - Obsoleszenz - Macbook

Besitzer älterer Apple -Modelle sind im Reparaturfall künftig auf den Support freier Werkstätten angewiesen (Symbolbild)

Weil sie in den Augen Apples inzwischen "obsolet", also überflüssig sind, stellt der US-Konzern ab dem 30. Juni den technischen Support für zahlreiche ältere Geräte seiner Produktpalette ein. Darunter befinden sich mehrere beliebte Macbook-Modelle, Airport-Express-Hardware sowie das iPhone 3GS. Besitzer der betroffenen Geräte müssen sich bei Problemen ab dem 1. Juli an freie Werkstätten wenden und hoffen, dass diese ihnen helfen können.

Konkret nicht mehr unterstützt werden demnach folgende Macbooks:

  • Macbook Air (11 Zoll, Mitte 2011)
  • Macbook Air (13 Zoll, Mitte 2011)
  • Macbook Pro (15 Zoll, Ende 2011)
  • Macbook Pro (17 Zoll, Mitte 2009)
  • Macbook Pro (17 Zoll, Ende 2011)

Auch iPhone 3GS wird nicht mehr repariert

Daneben stehen Besitzer des 2009 erstmals verkauften und bis September 2012 vertriebenen iPhones 3GS künftig vor Schwierigkeiten, wenn das Smartphone einen Defekt hat. Sowohl die 16-GB- wie auch die 32-GB-Variante werden ebenfalls mit Julibeginn seitens Apple nicht mehr gewartet beziehungsweise repariert. Daneben fällt auch die erste Generation der Airport Express mit 802.11n aus dem Support. Die Hardware wurde erstmals im Jahr 2008 verkauft.

So ärgerlich das Vorgehen Apples für die Besitzer ist, so folgt es doch einem schon länger angewandten Rhythmus: Demnach verpasst das Technologie-Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino seiner Hardware in der Regel nach fünf bis sieben Jahren den "obsolet"-Status (hier eine Auflistung aller Geräte, denen der Support entzogen wird oder schon entzogen wurde). Mit diesem fällt nicht nur Apple selbst als potentieller Reparateur aus, sondern auch autorisierte Service-Partner. 


Letzte Hoffnung: freie Werkstätten

Kunden bleibt damit nur noch der Gang zu freien Werkstätten. Ob einem dort jedoch geholfen werden kann, ist nicht immer sicher. Oft greifen derartige Anbieter bei Reparaturen auf Ersatzteile aus Altgeräten zurück, die über kurz oder lang ebenfalls schwer aufzutreiben sein dürften. 

mod