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Thermomix-Woche: Teil 1: Ich kann kochen! Wie der Thermomix mein Leben verändert hat

Der Küchen-Alleskönner Thermomix erlebt momentan einen Hype. Warum eigentlich? Kochmuffel Heiner Walberg hat eine Woche lang den Selbsttest gemacht. 

Braucht viel Platz: Der Thermomix TM5

Braucht viel Platz: Der Thermomix TM5

Wenn niemand für mich kocht, gibt es Tiefkühlpizza und zum Nachtisch eine Tafel Schokolade. Hinsichtlich meiner Ernährung habe ich Nachholbedarf im Erwachsenwerden.

Fremde Hilfe ist notwendig

Selbst den Kochlöffel zu schwingen, ist mir zu anstrengend. Ein Küchengerät, das mir das Kochen abnimmt, könnte die Lösung sein. Glaubt man den Berichten im Internet, gibt es so ein Gerät. Der Thermomix kann wiegen, zerkleinern, mixen, kochen, dünsten - eigentlich alles außer backen. Stolze 1109 Euro verlangt Vorwerk für sein Wunderwerk. Klingt eher nach heiligem Gral als nach einem Küchenhelfer. 

Der erste Kontakt

Damit alles gut geht, hilft mir Vorwerk-Repräsentantin Mary heute beim Kochen. Sie bringt den Thermomix mit, der Nobel-Mixer ist größer als ich dachte. Das Programm für die nächsten zwei Stunden: Tomatensuppe, Vollwertbaguettes und zwischendurch Smoothies - alles selbstgemacht mit frischen Zutaten. Für einen routinierten Koch mag das anspruchslos klingen. Aber wenn ich "Baguette" höre, dann reagiert mein Gehirn mit "ahhh - Nutella drauf schmieren", selber backen war bislang nie eine Option.

essen & trinken mit thermomix

In dem neuen Magazin essen & trinken mit Thermomix finden Freunde der cleveren Küchenmaschine Rezepte, Tipps und Tricks. Das Heft erscheint sechs Mal im Jahr und ist offizieller Partner vom Thermomix.

Also gut, wie funktioniert so ein "Kochroboter" konkret? Wenn man sich strikt an die vorgegebenen Rezepte hält, soll es sogar für Koch-Legastheniker wie mich möglich sein, ein leckeres und gesundes Essen auf den Tisch zu zaubern. Der Clou dabei ist die "Guided Cooking"-Funktion: Zutaten bereitlegen und sich daran halten, was das Gerät einem zur Zubereitung vorschlägt. Das dürfte ich hinbekommen. Voraussetzung ist ein Datenchip, auf dem die Rezepte hinterlegt sind. Der erste Chip mit einer guten Auswahl an Gerichten wird mitgeliefert. Repräsentantin Mary ist über meine Kochphobie im Bilde und hat vorsichtshalber selber eingekauft - mehr fremde Hilfe gibt es aber nicht.

Küchenmaschine im Test - das Fazit: Einen Thermomix für 1100 Euro braucht kein Mensch, aber ...


Erste Erfolge

Ich lege mir alle Zutaten bereit und beginne mit der Zubereitung des Hefeteigs für die Baguettes. Die Maschine sagt mir, dass ich zuerst Dinkelkörner schroten soll. Stufe 10, 30 Sekunden - alter Schwede ist das laut! Nachdem ich mich von dem Schock erholt habe, ist der Hefeteig dann tatsächlich in wenigen Minuten fertig. Gehen lassen, ab in den Backofen, abkühlen - Christian Rach kann gegen mich einpacken. Ähnliche Glücksgefühle waren mir aus der Küche bisher völlig unbekannt.

Immer noch beseelt von der Einbildung, dass ich schon fast ein Sternekoch bin, mache ich mich an die Zubereitung der Suppe. Zwiebeln häckseln, Öl dazu gießen, Knopf drücken zum Andünsten - es läuft alles wie von selbst. Danach noch Tomaten und ein paar frische Kräuter dazu. Auch die Tomatensuppe gelingt und gewinnt jeden Vergleich mit der Tütensuppe, die ich noch vor einigen Tagen als mittlere Koch-Herausforderung gesehen hätte.

Leichte Euphorie macht sich breit. Die Smoothies schmecken ebenfalls saugut. Verächtlich schaue ich auf den Pizzakarton im Altpapier. 

Mein erstes Baguette

Mein erstes Baguette

Am Ende meines ersten Thermomix-Tages fühle ich mich einer Gehirnwäsche unterzogen und frage mich, was mit mir in den nächsten Tagen passiert. Zwei Konsumgüter haben bisher mein Leben geändert: Das erste Skateboard und der erste eigene VW-Bus. Wenn der Thermomix wirklich Nummer drei werden sollte, weiß ich, dass es endgültig vorbei ist mit dem Lotterleben.

Lesen Sie in Teil 2: Wie es sich anfühlt, aus der Thermomix-Hypnose aufzuwachen.

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Heiner Walberg
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.