Arbeitsmarkt Weniger Jobs für Akademiker


Die Zahl der Stellenangebote für Akademiker ist 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf knapp 110.000 zurückgegangen.

Die Hälfte aller Stellenangebote seien auf Ingenieure, Kaufleute und Verwaltungsberufe entfallen, teilte die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit am 17. Juni in ihrem Arbeitsmarktbericht 2004 mit. Deutlich mehr Stellenangebote als 2002 gab es im vergangenen Jahr vor allem für Lehrer.

Während die Gesamtzahl der Arbeitslosen den Angaben zufolge um 6,3 Prozent stieg, wuchs die Anzahl arbeitsloser Akademiker um 11,3 Prozent. Trotz gestiegener Arbeitslosigkeit von Akademikern lohnt sich nach Angaben der Zentralstelle ein Studium dennoch. Hochschulabsolventen seien nach wie vor viel seltener von Arbeitslosigkeit betroffen als andere Personen. So betrug die Arbeitslosigkeit bei Akademikern Ende 2003 nur etwa vier Prozent; die allgemeine Arbeitslosenquote hatte dagegen die Zehn-Prozent-Marke überschritten.

Gute Chancen auf eine Einstellung haben nach Angaben der Behörde Akademiker mit breit angelegten fachlichen sowie außerfachlichen Qualifikationen, die Arbeitgeber in Zeiten mit geringem Personalbestand flexibel einsetzen können. Spezialisten seien nur selten gefragt.


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