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Nach 67 Jahren Ehe: Sie starben Hand in Hand

Es war das Ende, das sich beide immer gewünscht hatten: Ein amerikanisches Ehepaar ist nach 67 Jahren glücklicher Ehe am selben Tag gestorben - während sie sich an den Händen hielten.

Sie haben ihr ganzes Leben miteinander geteilt und sind auch den letzten Weg gemeinsam gegangen: Floyd und Violet Hartwig waren 67 Jahre verheiratet, bevor sie beide am 11. Februar starben. Verliebt waren sie sogar noch länger: Sie lernten sich auf einer Grundschule im amerikanischen Fresno, der fünftgrößten Stadt im Bundesstaat Kalifornien, kennen. Doch der zweite Weltkrieg unterbrach ihre gemeinsame Geschichte, Floyd ging zur Navy. Sie heirateten ein paar Monate bevor er entlassen wurde. Bis 1948 gingen immer wieder Briefe zwischen Fresno und einem Schiff im Pazifik, auf dem Floyd stationiert war, hin und her. 131 davon sind im Besitz der Familie und sie sprühen auch Jahrzehnte später noch vor Liebe.

"Hi Liebling, nur ein paar Zeilen von deinem einsamen und traurigen Seemann. Ich vermisse und liebe dich so sehr", zitiert die Lokalzeitung "The Fresno Bee" aus einem der Briefe. Donna, die Tochter des Ehepaares, erzählte der Zeitung die Liebesgeschichte ihrer Eltern. Floyd und Violet bauten sich ein gemeinsames Leben auf einer Ranch in Kalifornien auf und bekamen drei Kinder. Sie lebten und arbeiteten Seite an Seite - bis zum Schluss.

Das Paar in jungen Jahren

Das Paar in jungen Jahren

Beide waren seit Jahren krank, bauten immer mehr ab. Violet, die 89 Jahre alt wurde, war dement und erlitt mehrere Hirnschläge. Sie verlor in den letzten Monaten stark an Gewicht. Der 90-jährige Floyd hatte Blutkrebs, außerdem wurde nur zwei Wochen vor seinem Tod ein beginnendes Nierenversagen diagnostiziert. Doch trotz ihrer Krankheiten konnte das Paar fast bis zum Ende seines Lebens auf der Farm bleiben und musste nur für wenige Tage ins Krankenhaus.

Als der Tod der beiden näher rückte und ihre Atmung immer schwächer wurde, stellte die Familie die Betten der beiden ganz nah aneinander, so dass sie sich an den Händen halten konnten. Floyd ging zuerst, Violet nur fünf Stunden später. "Wir sind sehr dankbar, weil wir wissen, dass sie es sich genau so gewünscht haben", sagt Donna unter Tränen am Ende des Videos.

vim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.