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Objektophilie: Manche Leute lieben Bäume oder Flugzeuge, eine Britin will jetzt ihre Bettdecke heiraten

Nicht alle Menschen heiraten und nicht alle Menschen heiraten Menschen. Manche fühlen sich wohl und geliebt von einem Gegenstand und lieben diesen ebenfalls. Kurz vorm Valentinstag hat eine Britin deshalb eine Hochzeit mit ihrer Bettdecke angesetzt.

Eine Frau liegt im Bett und hält den ausgestreckten Daumen nach oben

Dass man sein Bett liebt, lässt sich leicht nachvollziehen. Aber seine Decke gleich zu heiraten, ist schon ganz etwas Besonderes.

Getty Images

Der Termin steht: Am 10. Februar wird die Künstlerin Pascale Sellick ihr Oberbett heiraten. Ein großes, fluffiges Daunenbett, das ihr jede Nacht Freude bereitet. Diese Hochzeit ist mehr als das Gefühl, morgens gar nicht aufstehen zu wollen, weil es so kuschelig warm und gemütlich im Bett ist, gerade jetzt im Winter, wo der Blick nach draußen nicht den Wunsch nach Outdoor-Feeling auslöst. Die Britin geht einen Schritt weiter. Sie hat ein rauschendes Hochzeitsfest angekündigt und alle Menschen eingeladen, die Lust darauf haben. "Zu meinem Oberbett habe ich die längste, intensivste, intimste und verlässlichste Beziehung, die ich je hatte. Es war immer für mich da und gibt mir die schönsten Umarmungen", begründet sie ihren Entschluss. "Ich liebe meine Decke so sehr, dass ich Menschen einladen möchte, den Bund mit dem konstantesten, wohltuendsten Begleiter meines Lebens mitzuerleben. Es gibt Musik und eine Zeremonie, Spaß und Unterhaltung." Wer Braut und Bräutigam schon vor der Hochzeit einmal sehen möchte, kann das bei Facebook.

Im Anschluss an die Zeremonie spielt eine Hochzeitskapelle auf, werden Reden gehalten und wird die Hochzeitstorte angeschnitten. Eine Hochzeitsplanerin kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf. Genau so ertäumen sich das wohl die meisten Bräute.

Die wichtigsten Infos für Gäste: Zeit, Ort und Kleiderordnung

Während normalerweise für Hochzeiten Smokings und feine Kleider aus dem Schrank geholt werden, wünscht sich die Gastgeberin eine Garderobe, die nur für diese Hochzeit angemessen ist: Schlafanzüge, Bademäntel, kuschelige Einteiler und Hausschuhe. Erlaubte Accessoires sind, wegen der vermutlich kühlen Temperaturen am 10. Februar, Schmuseteddys und Wärmflaschen. Vermutlich werden die Gäste anhand der Garderobe bereits bei der Anreise erkennen, wer das gleiche Ziel hat wie sie selbst ... Die Zeremonie findet an besagtem Sonntag um 14 Uhr in Exeter, Devon, im Südwesten Englands statt. Die anschließende, kostenlose Hochzeitsparty im The Glorious Art House in der Fore Street in Exeter.

Zur Hochzeit wird das Oberbett einen neuen Bezug erhalten, der bis dahin geheim bleibt. Die Braut kommt in Nachthemd, Morgenmantel und flauschigen Hausschuhen.

Ob die Hochzeit wahre Liebe oder eine Kunstinstallation ist, wird wohl nur herausfinden, wer als Gast anreist. Was Pascale Sellick vor der Hochzeit allerdings besser aktualisieren sollte, ist ihr Beziehungsstatus bei Facebook. Dort steht nämlich noch der Name eines Mannes aus Exeter, der ein sehr menschliches Profil hat.

Quellen: Facebook, "Metro", "Ladbible"

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.