HOME

Deutsche Bahn: Bahn versüßt die Preiserhöhung

Die Deutsche Bahn wirbt vor der nächsten Preiserhöhung im Dezember mit neuen Sonderangeboten um mehr Fahrgäste. Die einfache Fahrt im ICE gibt es dann zum Preis von 29 Euro aufwärts. Dafür fallen aber andere Rabatte weg.

Die Bahn AG bietet auch in diesem Herbst einen "Spezial"-Tarif an: Je nach Verfügbarkeit kosten die Fahrkarten 29, 39 oder 49 Euro und berechtigen zu einer einfachen ICE-Fahrt in der 2. Klasse auf einer beliebigen Strecke im Inland. Wie die Bahn am Donnerstag mitteilte, gilt das Angebot vom 4. November bis 10. Dezember. Der Vorverkauf beginnt am 1. November, Platzreservierungen kosten extra. Neu an diesem Angebot ist ein Gruppentarif: bis zu vier Personen zahlen jeweils 19 Euro pro Strecke. Die genannten Preise gelten nur für den Fahrkahrtenkauf am Automaten oder im Internet. Wer seine Karte am Schalter im Reisezentrum, im Reisebüro oder etwa telefonisch kaufen möchte, zahlt eine Aufschlag von fünf Euro, wie die Bahn mitteilte.

Mit Herbst-Spezialpreis auf Kundenfang

Mit dem "Herbst Special" setzt die Bahn die Reihe ihrer Sonderangebote fort. Mit dem Verkauf von Fahrscheinen im Supermarkt und verschiedenen Spezial-Preisen war es dem bundeseigenen Konzern in den vergangenen Monaten gelungen, die Auslastung der Fernzüge deutlich zu steigern. Beim neuen Angebot richtet sich der genaue Preis - 29, 39 oder 49 Euro - nach Verfügbarkeit der Tickets und Länge der Strecke.

Der Tarif gilt allerdings nur für Reisen zwischen dem 4. November und dem 10. Dezember. Am Tag danach tritt mit dem Fahrplanwechsel die neue Preiserhöhung in Kraft. Damit verteuert sich die Benutzung der Fernzüge nach Bahn-Angaben in der zweiten Klasse um durchschnittlich 2,9 Prozent, in der ersten Klasse um 4,1 Prozent. Zugleich musste der Konzern Kritik von der Stiftung Warentest einstecken. Nach deren Berechnungen kann für Gruppenreisende die Bahnfahrt mit der bevorstehenden Preiserhöhung im Extremfall fast doppelt so teuer werden wie bisher.

Wegfall des Gruppenrabatts macht Bahnfahren teurer

Im Extremfall kann sich das Bahnfahren laut Stiftung Warentest sogar um bis zu 90 Prozent verteuern. Als Beispiel wurde in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "test" die Reise einer Fünfer-Gruppe - darunter ein Fahrgast mit Bahncard 50 - von Hamburg nach Berlin aufgeführt. Wegen des endgültigen Wegfalls des Gruppen-Rabatts müssten künftig 522 Euro statt bislang 275 Euro gezahlt werden. Ein Bahnsprecher bezeichnete dies als "extremen Einzelfall". Der Wegfall des Gruppen-Rabatts sei bereits seit mehr als einem Jahr beschlossene Sache und auch längst schon bekannt.

DPA/AP / AP / DPA

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.