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Love from Hell: Schnelltest: Wie nervig seid ihr als Pärchen?

Paare, die ihr Glück nonstop in den sozialen Medien zur Schau stellen, gelten als peinlich und rufen Aggressionen hervor. Damit ihr euren Freunden nicht allzu sehr auf den Wecker fallt, kommen hier mal die nervigsten No-Go’s.

"Wow sind wie heiß"-Fotos können ganz schön nerven.

"Wow sind wie heiß"-Fotos können ganz schön nerven.

Getty Images

1. Der Klassiker: Knutschfotos – von dir und "Schatzi" an der Bushaltestelle, unter Palmen, in der Schlange bei Aldi. Täglich haut ihr gleich mehrere davon bei Instagram und Co. raus – garniert mit schleimigen Liebesbekundungen, kitschigen Hashtags und Herzchen-Emojis. Mittlerweile habt ihr sogar einen eigenen Pärchen-Hashtag und nötigt eure Freunde, diesen zu verwenden, wenn sie euch irgendwo markieren. #hasiundmausi.

Mein Tipp: Sagt euch doch einfach ins Gesicht, wie sehr ihr euch gegenseitig liebt. Ihr braucht keine Zeugen für eure Liebe, um glücklich zu sein.

Und: Penetrant zur Schau gestelltes "Glück" wirft beim Betrachter auch immer die Frage auf: Wie viel davon ist jetzt Show? Wem wollen die eigentlich was beweisen? Bei denen ist doch was faul! – Überlegt euch also, ob ihr das nötig habt.


2. Letztes Jahr hast du geheiratet. Die schönsten Fotos (ca. 3000 Stück) hast du als Album bei Facebook hochgeladen. Titel: "Unsere Traumhochzeit in Saint Tropez". Und weil’s so schön war, teilst du dieses Album immer und immer wieder als "Erinnerung" – damit auch der Letzte vor Neid erblasst – angesichts der luxuriösen Location, deines makellosen Aussehens, den illustren Gästen … Schade nur, dass dich die meisten deiner Freunde auf "stumm" gestellt haben, damit du ihre Timeline nicht ständig so zuspamst.


3. Du machst auf Heidi Klum und postest regelmäßig laszive Nacktfotos auf deinem öffentlichen Instagram-Kanal. Mal im Tanga, mal nackt vorm Spiegel, mal im Bett … Und hältst dich für clever, weil du so gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägst: 1. Deinen Freund zeigen, dass er absolut keinen Grund hat fremdzugehen – weil du das schärfste Gerät weit und breit bist. 2. Deine letzten zehn Ex-Lover eifersüchtig machen. 3. Likes kassieren. Nachteile: Du wirkst leider ganz schön needy … Und verstörst all deine Freunde nachhaltig!


4. Wenn’s bei euch mal kracht, dürfen das ruhig alle wissen – deshalb diskutiert ihr eure Beziehungsprobleme schamlos in aller Öffentlichkeit – via Kommentarfunktion unter euren Beiträgen in den sozialen Medien. Wenn ihr nicht weiterkommt, schreckt ihr auch nicht davor, eure Freunde mit in euren Streit hineinzuziehen – indem ihr sie markiert: @susi_85: Du hast doch neulich auch gesagt, dass Tobi ständig anderen Frauen hinterher giert. Stimmt’s? Ähem, geht’s noch?!


5. Ihr führt einen klassische On-/Off-Beziehung – und dokumentiert jeden Schritt online: Montags macht ihr euch emotionale Liebesgeständnisse bei Twitter, dienstags ändert ihr euren Beziehungsstatus bei Facebook in "Single", mittwochs verkündet ihr eure Versöhnung via Instagram-Story, donnerstags löscht ihr alle gemeinsamen Fotos … Puh, bitte nicht wundern, wenn eure Freunde DA nicht mehr durchsteigen (wollen) und euch lieber erst mal für eine Weile blockieren …

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