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Love From Hell: Voll psycho: Er gönnt Helene sogar den neuen Lover!

Helene Fischer und Florian Silbereisen trennen sich – und alles ist total harmonisch, freundschaftlich. Er gönnt ihr sogar den neuen Lover! Forscher wissen allerdings: So verhalten sich auch Psychopathen.

Das Tattoo bleibt, die Helene ist weg.

Das Tattoo bleibt, die Helene ist weg.

DPA

Lästigen Ballast sollte man vor dem Jahreswechsel loswerden. Es fühlt sich einfach besser an, wenn man frei und unbeschwert ins Neue Jahr starten kann. Das dachte sich offenbar auch Helene Fischer und hat gestern ihre Trennung von Florian Silbereisen verkündet – und die läuft angeblich total harmonisch ab.

In einem Brief an ihre Fans (stilecht veröffentlicht in der Bild-Zeitung) erklärt der Schlagerstar: "(…) ja, es gibt einen neuen Mann in meinem Leben und daraus will ich kein Geheimnis machen. Umso bedeutender und berührender ist für mich zu sehen, mit welcher Größe Florian damit umgeht! Ich bin nicht nur für 10 wundervolle Jahre dankbar, sondern jetzt auch dankbar, solch einen Freund in meinem Leben zu wissen." Nun sei man "glücklich getrennt".

Die Schuld gibt Florian Silbereisen, dessen Oberarm das tätowierte Antlitz seiner Ex ziert, in seinem Brief u.a. der Klatschpresse: "Seit zehn Jahren wird in den Medien Woche für Woche über Hochzeit, Kinder oder Trennung spekuliert. Seit Jahren schreckt man nicht einmal davor zurück, in unserer Mülltonne zu wühlen (…)" Dasselbe dürfte Helene Fischer allerdings auch mit ihrem angeblich neuen Freund, Tänzer Thomas Seitel, blühen.

Dass seine Ex schon einen Neuen hat, scheint Silbereisen nicht zu stören: "Wenn es nun Bilder von Helene mit einem anderen Mann gibt, dann möchte ich nur klarstellen, dass ich Thomas schon lange kenne, er ein toller Kerl ist und ich den beiden ganz viel Glück wünsche."

Meine Güte, der Mann hat Nerven. Ich hoffe für Florian Silbereisen, dass er wenigstens privat mit seinen Kumpels mal etwas, äh, Druck ablassen konnte, so in diese Richtung: Die blöde Kuh hat tatsächlich schon einen Neuen, ey! Ich fasse es nicht. Und was mach ich jetzt mit meinem Kack-Tattoo?

Am Ende seines Statements wirkt er fast bockig:  "(…) wir haben nach wie vor gemeinsame Pläne: Wir möchten zum Beispiel irgendwann in den nächsten Jahren unsere erste gemeinsame TV-Show präsentieren!" Klar, die Karriere darf natürlich nicht leiden. Das saubere Image schon gar nicht.

Motto: Den gemeinsamen Nutzen erhalten

Eine Studie belegt allerdings, dass vor allem Psychopathen und Narzissten gerne mit ihren Ex-Partnern befreundet bleiben. Das haben Forscher der Oakland University bei einer neueren Untersuchung herausgefunden. Menschen, die noch mit ihren Ex-Partnern befreundet sind oder sein wollen, hätten oft "hohe dunkle Persönlichkeitsanteile" sowie "narzisstische Wesenszüge". Sie würden oft aus "praktischen und sexuellen Gründen" den Kontakt zu ehemaligen Partnern halten, um nicht den Zugang zu wertvollen Ressourcen zu verlieren. So wie bei Fischer und Silbereisen, die bereits in ihren Trennungsstatements künftige gemeinsame Projekte ankündigen. Die deutsche Fernsehlandschaft ist schließlich klein. Da bleibt man sicherheitshalber "befreundet".

Dieses "Concious Uncoupling", also freundschaftliche Trennen, liegt sowieso im Trend. Gwyneth Paltrow und Chris Martin machten es 2014 vor, danach rief sie es als Lifestyle-Trend auf ihrem Blog "Goop" aus. Scheidungen seien nämlich total normal, da brauche man sich keine gegenseitigen Vorwürfe machen. Das Problem liege schlichtweg an der stetig steigenden Lebenserwartung. Früher bissen die Leute mit Anfang 40 ins Gras, da lohnte sich eine Trennung gar nicht. Tja, und heute? Ist man zehn, zwanzig Jahre zusammen – und immer noch kein Ende in Sicht. Da kann man dann schonmal auf halber Strecke sagen: Och, du, ich probiere lieber auch nochmal etwas anderes. Wie Helene Fischer es jetzt getan hat.

Ich wünsche allen Beteiligten ein glückliches Neues Jahr.

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