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DIY: Hochbeet selber bauen – Bauanleitung für Hobbygärtner

Spielen Sie mit dem Gedanken, ein Hochbeet selber zu bauen? Mit dieser Bauanleitung können Sie im Handumdrehen Ihr eigenes Obst und Gemüse züchten.

Im Garten ein Hochbeet selber anbauen

Mit wenigen Handgriffen können Sie Ihr eigenes Hochbeet selber anbauen

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In diesem Artikel finden Sie folgende Themen:

So schön die Vorstellung auch ist, seine eigenen Tomaten und Gurken anzubauen, so bedeutet die damit einhergehende Gartenarbeit vor allem eins: Fleißarbeit. Vom Aussäen der zahlreichen Samen über die Pflege der heranwachsenden Pflanzen bis hin zur Ernte der gezüchteten Erträge ist es ein langer Weg – der mit viel Zeit, Geduld und Rückenproblemen verbunden ist. Da ist es kaum verwunderlich, warum sich Hochbeete einer wachsenden Beliebtheit erfreuen: Sie benötigen nicht nur weniger Platz, sondern sind auch besonders rückenschonend.

Zu den weiteren Vorteilen eines Hochbeets zählen:

  1. Die naturbelassene Optik Holzpaletten oder Steine eignen sich besonders gut für den Bau eines Hochbeets, da sie sich natürlich in die Umgebung einfügen. 
  2. Der schnelle Aufbau – Die Konstruktion bedarf nur weniger Handgriffe und Materialien, sodass der Bau eines Hochbeets kaum Zeit und Mühe kostet.
  3. Die angenehme Höhe – Das Hochbeet wird im Idealfall der eigenen Körpergröße angepasst. Je nachdem, ob Sie lieber im Sitzen oder Stehen arbeiten möchten, sollte die Höhe variieren.
  4. Weniger Schädlinge – Schnecken erreichen die Saat durch die Höhe des Beets nur sehr langsam und können rechtzeitig entfernt werden, bevor sie die Pflanzen erreichen.
  5. Eine reiche Ernte – Ähnlich wie beim Kompostieren verrottet die Erde, bestehend aus verschiedenen Schichten organischen Materials. Dadurch entstehen Humus und Wärme, die das Wachstum der Saat fördern.
  6. Die leichte Bewirtschaftung – Erst nach fünf bis sieben Jahren muss das Hochbeet mit Kompost oder frischer Pflanzenerde neu aufgesetzt werden, wenn das Volumen durch die zunehmende Verrottung stark gesunken ist.

Tipp: Die Breite des Hochbeets sollte entsprechend Ihrer Körpergröße nicht mehr als 120 Zentimeter betragen – andernfalls wird es schwierig in der Mitte der Anbaufläche zu arbeiten.

Moderne Gartengestaltung: So entsteht Ihr eigenes Hochbeet

Verkleidete Holzkisten sind ideal für Hochbeete

Von innen ausgekleidete Holzkisten eignen sich am besten für das eigene Hochbeet

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Wenn Sie sich für ein Hochbeet aus Holz entscheiden, sind besonders widerstandsfähige Bretter (ca. 2,5 bis 5 Zentimeter dick) für die Seitenwände empfehlenswert – zum Beispiel aus Lärche, Robinie oder Douglasie. Achten Sie darauf, dass die Holzart unbehandelt und frei von Pestiziden ist.

Ansonsten benötigen Sie noch diese Materialien:

  • vier Eckpfosten stabilisieren die Seitenwände (bei einer Beetlänge unter zwei Metern, ansonsten sind sechs besser)
  • vier Bodenhülsen schützen die Eckpfosten vor der feuchten Erde und geben dem Hochbeet noch mehr Halt
  • Teichfolie schützt das Holz von innen vor zu viel Feuchtigkeit
  • Holzlasur schützt das Holz von außen vor Witterungseinflüssen wie Sonne, Wind und Regen
  • Schrauben aus Stahl sind besonders stabil und rosten nicht
  • Maschendraht schützt die Saat vor Nagetieren wie Wühlmäusen, die sich über die Pflanzen hermachen 

Haben Sie alle Materialien zusammen, müssen die Holzbretter und Pfosten zuerst mit der Lasur angestrichen werden. Sind die Seitenwände getrocknet, kann es mit der Konstruktion des Hochbeets weitergehen.

Bauanleitung: Schritt für Schritt zum Hochbeet

  1. Markieren Sie die Stelle, an der das Hochbeet später einmal aufgebaut werden soll – am besten Richtung Nord-Süd für ausreichend Sonnenstunden. Hierfür können Sie eine dünne Maurerschnur verwenden oder aber Sie stecken das Gebiet mit den Pfosten ab.
  2. Damit die Eckpfosten stabil in der Erde stehen, muss die abgesteckte Grasnarbe mindestens zehn Zentimeter tief ausgehoben werden. Anschließend werden die Bodenhülsen in den Boden gerammt und die Pfosten darauf gesetzt. Ohne Bodenhülsen sollten die Pfosten besser 30 Zentimeter tief eingegraben werden.
  3. Die Seitenwände müssen nun waagerecht und mindestens fünf Zentimeter über dem Boden an die Pfosten geschraubt werden. Sind die ersten zwei Reihen montiert, kommt der Maschendraht zum Einsatz.
  4. Der Draht wird so zugeschnitten und gebogen, dass er immer noch mindestens 25 bis 30 Zentimeter die beiden unteren Bretter überlappt, wenn er auf dem Boden des Hochbeets liegt. Im Anschluss müssen die umgebogenen Seiten am Holz festgetackert werden.
  5. Nachdem die restlichen Bretter verschraubt wurden, kann die gesamte Konstruktion mit Teichfolie ausgekleidet und festgetackert werden. Zum Boden hin kann die Folie bis zu 20 Zentimeter hineinragen.
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Tipp: Wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie auf dem Balkon oder der Terrasse auch ein mobiles Hochbeet auf Stelzen anlegen. Den kompletten Bausatz dafür bekommen Sie beispielsweise hier.

Das Hochbeet richtig befüllen: Das müssen Sie beachten

Die richtige Befüllung des Hochbeets ist entscheidend für eine erfolgreiche Bepflanzung. Aus diesem Grund sollten die folgenden Komponenten in der richtigen Reihenfolge mindestens einen Meter hoch geschichtet werden:

Zuerst legen Sie grobes Material wie Baum- oder Heckenschnitt (Zweige und Äste) auf den Boden des Hochbeets, er dient als eine Art Drainage. Darauf schichten Sie eine dicke Lage (ca. 20 Zentimeter) aus gehäckseltem Holz wie etwa Ästen oder Rindenmulch. Danach schütten Sie Ihre Gartenabfälle darauf, beispielsweise Grasschnitt und Laub – hier können Sie auch die zuvor ausgehobene Grasnarbe verwenden. Darüber schichten Sie nun halbreifen Kompost (ca. 15 bis 20 Zentimeter) und zu guter Letzt folgt die Pflanzschicht. Sie besteht aus humusreicher Erde, die mit reifem Kompost vermischt wird. Fertig ist das Hochbeet – fehlt nur noch die Bepflanzung. Auch in dem Punkt sollten Sie die Samen sorgfältig auswählen.

Nach dem Befüllen wird das Hochbeet mit Samen bepflanzt

Die Auswahl an Pflanzensamen für das Hochbeet im Garten ist riesig

Tipp: Im ersten Jahr eignen sich vor allem Starkzehrer – also Pflanzen, die der Erde beim Wachsen Nährstoffe entziehen – zum Aussäen. Dazu zählen insbesondere Paprika, Lauch, Kartoffeln, Gurke, Tomate, Zucchini und Sellerie. Nach drei Jahren hingegen bieten sich bereits andere Pflanzen an wie etwa Spinat, Salat und  Radieschen oder auch Erdbeeren.

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ast
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