HOME

Hochschule: Vorlesung im Fernsehen

Den Hörsaal mit dem eigenen Wohnzimmer tauschen: das ist ab dem 27. April an der Technischen Universität in Chemnitz möglich. Statt am Donnerstagabend in der Uni zu sitzen, können Studenten eine Vorlesung am Sonntagmorgen im Fernsehen verfolgen.

Die Vorlesung zum Thema "Gründungsmanagement" können Studenten der Technischen Universität Chemnitz künftig auch sonntags im "Sachsen Fernsehen" verfolgen. Zur Frühstücks-Primetime ab zehn Uhr erweitern die Studierenden anderthalb Stunden lang ihr Wissen über Existenzgründungen. Als Zuschauer willkommen sind auch Unternehmenspraktiker: "Wir wollen mit der Fernsehübertragung auch Personen außerhalb der Universität erreichen, die sich für das Thema Unternehmensgründung interessieren und die wegen ihrer beruflichen Einbindung kaum die Möglichkeit haben, an den Präsenzveranstaltungen am Donnerstagabend teilzunehmen" so Prof. Dr. Olaf Gierhake, der selbst Unternehmer und seit Dezember 2002 Professor an der TU ist.

Mit dem Thema "Motivation zur Selbständigkeit" geht die neue Idee am Sonntag an den Start. Neben der Sensibilisierung für die Thematik steht die Vermittlung von praxisrelevantem Know-how für eine erfolgreiche Existenzgründung im Vordergrund. "Wie gewinnt man den ersten Kunden?", "Woher bekomme ich das notwendige Startkapital?" und "Wie bin ich langfristig in meinem Markt erfolgreich?" sind nur einige der Fragen, die in der Veranstaltung beantwortet werden. "Das Thema Unternehmensgründung ist gerade in den neuen Bundesländern gefragt", so René Falkner, TV-Chef von Sachsen Fernsehen und Initiator der Übertragung. "Durch die Übertragung aus dem Hörsaal soll ein echter Mehrwert für die interessierten Zuschauer geschaffen werden."

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.