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INNOVATION: Weltverbesserer aufgepasst

Unilever, einer der in Europa führenden Konzerne für Textilpflege, setzt nicht nur auf die Meinung von eigenen Experten, sondern gibt jedem die Chance, Verbesserungsideen einzubringen.

»Das kann man doch viel besser machen.« Wie oft kommt einem nicht solch ein Gedanke, wenn man die Produkte einiger Konzerne sieht. Aber, obwohl die Idee wirklich eine Verbesserung wäre, ändern kann man nichts. Für Weltverbesserer mit pfiffigen Ideen brechen jetzt bessere Zeiten an.

Unilever, einer der in Europa führenden Konzerne für Textilpflege, setzt nicht nur auf die Meinung von eigenen Experten, sondern gibt jedem die Chance, Verbesserungsideen einzubringen. Mit der Homepage UniSpark.com hat Unilever eine Seite ins Internet gestellt, die jedem die Möglichkeit bietet, seine Ideen an das große Unternehmen heranzutragen.

Plattform für Ideen

UniSpark ist das neue Unternehmen der europäischen Textilpflegeabteilung von Unilever. Dort werden Geschäftsmöglichkeiten rund um das Waschen oder Pflegen von Kleidung und Stoff gesucht.

Ob Patente, Joint Ventures oder Möglichkeiten zur Geschäftsübernahme, UniSpark ist offen für diverse neue Ideen. Es geht sowohl um die Verbesserung bestehender, als auch um die Entwicklung neuer Produkte.

Externe Ideengeber sind ebenso angesprochen wie potenzielle »Intrepeneurs« aus eigenen Reihen. Zielgruppe sind vor allem Wissenschaftler, Studenten, Akademiker, Erfinder und Spezialisten aus Chemie, Biotechnik, Maschinenbauindustrie, Textil- und Dienstleistungsgewerbe.

Werkzeuge zum Umsetzen der Idee

Die Homepage stellt den Kern des Gesamt-Projektes dar. Hier werden auch notwendige Informationen geboten, um eine Geschäftsidee weiter zu entwickeln.

So kann man sich unter der Rubrik »Tools« nicht nur einen Überblick über gründungsrelevante Themen - von der Planung bis zur Umsetzung - beschaffen, sondern auch Fragen an Experten stellen.

Bearbeitung der Vorschläge

Eingesendete Vorschläge werden von der Kernmannschaft von UniSpark geprüft. Erwecken sie deren Interesse, evaluiert ein Expertenteam diese genauer.

Wenn Ideen und Businesspläne für sinnvoll und realisierbar befunden werden, tritt Unilever mit dem Innovator in näheren Kontakt, um weitere Schritte zu besprechen. Gründungsinvestitionen bewegen sich etwa in der Größenordnung von 5.000 bis 500.000 Euro.

Die auf der UniSpark-Seite eingegebenen Vorschläge, werden durch ein Sicherheitssystem geschützt. So bleiben die Informationen vertraulich.

Zentrale Anlaufstelle im Internet

Nicht umsonst hat UniSpark den Weg über das Internet gesucht. Nirgends sonst können international so vielschichtige Fachkompetenzen angesprochen werden. Zum anderen können Geschäftsideen schnell und wenig bürokratisch erfasst werden. Es ist eine zentrale Anlaufstelle für Ideen von außerhalb.

Die Textilabteilung ist ein optimales Versuchsgebiet für UniSpark, da es hier bereits großartige Erfolgsgeschichten mit erfolgreichen Innovationen gibt. Beispiele für umgesetzte Ansätze sind Waschmittel Tabsv und Coral Black Velvet.

Also liebe Weltverbesserer, wenn auch sie eine Idee für Persil & Co. haben, ist jetzt die Chance da, für alle konstruktiven Gedanken Gehör zu finden. Zumindest wenn es um die Textilpflegebranche geht.

Christian Meyer

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.