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Spartipps: So reduzieren Sie Ihre Kosten im Haushalt - GESPERRT

Die Heizung ein paar Grad zu warm, der Fernseher im Stand-by-Modus, ein ungünstiger Telefonvertrag: Überall im Haushalt gibt es Kosten, die sich einfach reduzieren lassen. Hier sind die besten Tipps, wie Sie schnell Geld sparen können.

Ihre Stromrechnung ist schon wieder höher ausgefallen als erwartet? Ihr Wasserverbrauch ist gestiegen, und die Müllgebühren sind erhöht worden? Oft steigen die Lebenshaltungskosten rasant - und man weiß gar nicht so recht, warum.

Überall im Alltag kann man mit kleinen, aber effektiven Maßnahmen etliche Kosten spürbar reduzieren. Eine Familie kann so pro Jahr ein paar Hundert Euro sparen - ohne dass es Einbußen bei der Lebensqualität gibt.

In der linken Spalte finden Sie hilfreiche Tipps, die Ihnen helfen, die Kosten in Ihrem Haushalt zu senken.

Nutzen Sie auch unseren Online-Finanzcheck. Tragen Sie in der Liste dort alle Ihre monatlichen Kosten zusammen. Grundsätzlich gilt: Bis auf die Fixkosten können Sie alle Posten auf den Prüfstand stellen. Bei jedem Punkt lässt sich meistens noch ein wenig sparen - zusammengenommen kann eine stattliche Summe herauskommen.

Elektronische Geräte

Denken Sie daran, nach Gebrauch elektronische Geräte komplett abzuschalten - auch die Stand-by-Funktionen fressen Strom. Nutzen Sie für Lampen ausschließlich Energiesparleuchten - die halten auch wesentlich länger als herkömmliche Glühbirnen.

Wenn Sie Geräte neu anschaffen, achten Sie auf die Kennzeichnungen von "A" bis "G": Den niedrigsten Verbrauch haben Geräte der Klasse "A++"; sie sind zwar etwas teurer, aber die Mehrkosten amortisieren sich schnell durch den geringeren Stromverbrauch.

Kühlschrank

Es reicht völlig, wenn Sie das Thermostat des Kühlschranks auf Stufe 1 einstellen. Das spart Energie und hält Ihre Lebensmittel trotzdem frisch. Denken Sie außerdem daran, das Tiefkühlfach regelmäßig zu entfrosten: Ist es vereist, wird mehr Strom verbraucht.

Auch die Wahl des Ortes beeinflusst den Verbrauch: Den Kühlschrank auf gar keinen Fall neben "warme" Geräte wie zum Beispiel einen Herd oder eine Spühlmaschine stellen. Je kühler der Ort, desto besser.

Wenn Sie einen neuen Kühlschrank anschaffen: "A++" kennzeichnet die sparsamsten Geräte. Schon die "B"-Kühlschränke sind nicht zu empfehlen.

Kochen

Schnellkochtöpfe lohnen sich besonders bei Speisen, die sonst über 20 Minuten garen müssten - sie sparen sowohl Zeit als auch Energie.

Energie spart auch, wer Wasser nicht auf dem Herd, sondern im Wasserkocher oder mit einem Tauchsieder vorkocht. Natürlich gilt auch: Immer Deckel auf die Töpfe, damit so wenig Wärme wie möglich entweicht. Und Herdplatten heizen ca. 20 Minuten nach - diese Wärme vergeudet man nicht, wenn man rechtzeitig die Platten ausschaltet und noch fürs Kochen nutzt.

Mikrowelle und Backofen

Die Mikrowelle sollte so selten wie möglich zum Einsatz kommen - denn sie braucht verhältnismäßig viel mehr Energie als zum Beispiel ein Herd. Eine besonders heftige Stromverschwendung ist, Tiefgekühltes in der Mikrowelle aufzutauen - lieber rechtzeitig an der Luft auftauen lassen.

Wenn Sie den Backofen nutzen: So selten wie möglich die Tür öffnen, jedesmal gehen 20 Prozent der Wärme verloren.

Strom

Sie sollten intensiv prüfen, welcher Stromanbieter für Sie der günstigste ist. Mitunter gibt es Preisunterschiede von über 100 Prozent. Und vor allem: Der Wechsel ist kinderleicht, dauert nur ein paar Minuten. Wie es funktioniert, erfahren Sie hier: So wechseln Sie Ihren Stromanbieter

Heizung

Im Winter heizen viele Menschen ihre Wohnungen auf 22 Grad Celsius und mehr auf. Dabei sind 18 bis 20 Grad völlig ausreichend - ein Grad weniger spart bis zu sechs Prozent der Heizkosten. Außerdem: Entlüften Sie Ihre Heizkörper regelmäßig!

Wäsche

Es ist so gut wie nie nötig, Wäsche bei 90 Grad zu waschen. Bereits bei 60 Grad werden alle Keime abgetötet. Dank der Reinigungskraft moderner Kompaktwaschmittel wird normale Wäsche aber auch schon bei 30 bis 40 Grad sauber. Gleichzeitig spart die niedrige Waschtemperatur Energie.

Müll

Da die Müllgebühren immer mehr steigen, lohnt es sich, weniger Abfall zu produzieren: Eine kleinere Mülltonne spart bares Geld.

Wasser

Vollbäder sollten die Ausnahme sein. Beim Duschbad spart man nämlich Wasser - und wird genauso sauber. Mittlerweile gibt es sogar Duschbrausen, die nur sechs Liter pro Minute abgeben. Wer dann auch noch während des Einseifens das Wasser abstellt, kann sehr viel Geld sparen.

Säubern und Reinigen

Es braucht nicht immer teure Reinigungsmittel: Flecken auf Leder lassen sich oft mit einem Radiergummi entfernen und Backpulver auf verschmutzten Textilien wirkt wahre Wunder. Sonnenmilchreste taugen auch als Möbelpolitur, und alte Cola befreit den verstopften Abfluss.

Weitere gute Tipps finden Sie auch hier: www.frag-mutti.de

Telefon und Internet

Seit der Öffnung des Telekommunikationsmarktes wird das Telefonieren und Surfen im Internet immer günstiger: Mit sogenannten "Flatrates" können sie ihre Kosten deckeln - und das auf niedrigem Niveau. Wer schlau vergleicht, kann heutzutage locker 20 Euro und mehr im Monat sparen.

Rechnungen

Rechnen Sie einmal zusammen, wieviel Geld Sie jährlich für Mahngebühren berappen. Oft kommt da einiges zusammen - und das ist verschenktes Geld. Bezahlen Sie lieber pünktlich, oder richten Sie bei laufenden Kosten Einzugsermächtigungen ein. Das spart Geld und Ärger.

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Karin Spitra
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