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STUDIENGEBÜHREN: Zügig studieren

Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wollen Studienkonten einführen. Jedem Studienanfänger soll zum Studienbeginn ein bestimmtes Kontingent an Wochenstunden erhalten.

Das Modell der Studienkonten sieht vor, dass jeder Student am Anfang seines Studiums ein Kontingent an Semesterwochenstunden ausgehändigt wird - Regelstudienzeit plus 20 Prozent. Das Modell soll ein gebührenfreies Erststudium ermöglichen. Erst nachdem der Studierende sein Konto aufgebraucht hat, werden Gebühren fällig.

Für ganz schnelle Studenten, die mit wenig Semesterwochenstunden ihren Abschluss schaffen, können mit dem verbleibenden Kontingent ein Zweitstudium oder Weiterbildungsangebote absolvieren.

Von Anfang will das Modell garantieren, dass gesellschaftlich gewünschte oder individuell notwendige Lebensumstände junger Menschen, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Kombination von Studium und Beruf, verwirklicht werden können.

Eine Erklärung des Modells und ein Grundsatzpapier stehen im Internet zur Verfügung.

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