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Fort Lauderdale Ausgebüxtes Känguru sorgt für Chaos in Florida – dem Halter droht Ärger

Das eingefangene Känguru schaut durch die Gitter eines Stalls in der Station der berittenen Polizei
Das eingefangene Känguru schaut durch die Gitter eines Stalls in der Station der berittenen Polizei
© Joe Cavaretta/South Florida Sun-Sentinel / DPA
Vergangene Woche hatte ein Känguru für Unruhe in Florida gesorgt: Es war seinem Halter ausgebüxt. Da dieser keine Lizenz für die Haltung des Tieres hat, drohen ihm nun Haft- und Geldstrafe.

Ein in aller Seelenruhe durch die Straßen hüpfendes Känguru hat die Polizei in Florida in Atem gehalten: Das zahme Beuteltier Jack war seinem Besitzer entwischt und sorgte bei seinem Streifzug durch Fort Lauderdale für einiges Chaos, bevor es von den sichtlich amüsierten Beamten wieder eingefangen werden konnte. Seinem Besitzer Anthony Macias droht nun Ärger, wie die Lokalzeitung "Sun Sentinel" berichtete.

Dem Halter drohen Haft- und Geldstrafe

Ein besorgter Anrufer machte die Polizei demnach auf den ungewöhnlichen Verkehrsteilnehmer aufmerksam, der beinahe für einige Auffahrunfälle gesorgt hätte. "Ich weiß, Sie denken wahrscheinlich, dass ich verrückt bin. Aber alle bremsen und schauen und haben das Tier dabei fast angefahren, und ich will nicht, dass es überfahren wird," erklärte er den Beamten. In Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die Beamten Jack schließlich zu fassen bekommen und lachend seine Festnahme melden. Das zwei Jahre alte Tier lebe gemeinsam mit seinem Hund, dem Corgi Max, bei ihm, sagte der glückliche Besitzer Macias. "Sie lieben sich, spielen miteinander und laufen gemeinsam herum." Da Macias aber offenbar keine Lizenz als Känguru-Halter besitzt, hat er nun eine Strafanzeige am Hals. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 60 Tage Haft und 500 Dollar Bußgeld.

fis AFP

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