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San Francisco Als Baby ausgesetztes Mädchen rettet nun streunende Hunde – und spendete ihr ganzes Geld

Meena steht mit einem Hund vor dem Tierheim in San Francisco
Meena spendete ihr gesamte Geld, um den Hunden aus einem Tierheim in San Francisco zu helfen
© Facebook-screenshot/Muttville Senior Dog Rescue
Ein 14 Jahre altes Mädchen, das als Baby in einem Korb ausgesetzt worden war, verbringt seine Freizeit damit, ein neues Zuhause für ausgesetzte Hunde zu finden.

Die als Baby in Indien ausgesetzte Meena fand in den USA eine Adoptivfamilie und kümmert sich nun um herrenlose Hunde, damit diese ebenfalls ein neues Zuhause bekommen. Meena K. hilft in ihrem örtlichen Tierheim vor allem älteren Hunden dabei, wieder Anschluss an eine liebevolle Familie zu finden, die sich um die Vierbeiner kümmert. Nach ihrer Geburt wurde Meena im Alter von neun Monaten in Indien auf einem Schulhof in einem Korb zurückgelassen, wie die britische "Metro" schreibt, die zuerst über die 14-Jährige berichtet hatte. 

Nachdem sie gefunden worden war, verbrachte sie ein Jahr in einem Waisenhaus. Dann wurde sie von einer Familie in San Francisco adoptiert. Ihre neuen Eltern schenkten Meena den achtjährigen Bambie, einen einst herrenlosen Hund aus dem Tierheim, der ihr die Eingewöhnung erleichtern sollte. Sofort wurden Meena und Bambie allerbeste Freunde.

7000-Dollar-Spende an Tierheim in San Francisco

Bei einem Spaziergang der beiden erfuhr Meena durch einen Nachbarn, dass es in der Nähe ein Tierheim gibt, das sich hauptsächlich um Streuner, wie Bambie einer war, kümmert. Meena besuchte das Heim und entdeckte schnell, wie viel Freude es ihr bereitet, sich um herrenlose Hunde zu kümmern.

Ohne zu zögern, trug sie das Geld zusammen, das sie mit ihrer Arbeit als Babysitterin verdient hatte, und spendete es an das Tierheim. Stolze 7000 US-Dollar (etwa 5900 Euro) waren das, mit denen daran gearbeitet wird, neue Familien für die Tierheimbewohner zu finden.

Im Interview mit dem Sender NBC7 sagte sie: "Es ist ein großartiges Gefühl, so vielen Hunden helfen zu können. Ich kann mit dafür sorgen, dass sie ihren Lebensabend so komfortabel wie möglich genießen. Alle Hunde sollten genauso eine Chance auf ein gutes Leben bekommen, wie ich sie einst erhielt."

Meenas Adoptivmutter, Jayashree Subrahmonia, ergänzt, dass sie selbst zwar ohne Haustiere groß geworden sei, die Tierliebe Meenas aber für sämtliche Familienmitglieder so ansteckend wäre, dass es allen dadurch leichter fiel, auch Krisenzeiten wie die aktuelle Corona-Pandemie gemeinsam zu durchstehen: "Meenas Tierliebe ist ein Geschenk für die ganze Familie", schwärmt ihre Mutter."Ich bin ihr so dankbar, dass sie diese Freude beim Umgang mit den Tieren auf uns alle übertragen hat."

Quellen:NBC7, "Metro"

km

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