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Norwegen: Tierquäler locken Möwe mit Brot in eine Leimfalle – das Tier war nicht zu retten

Spaziergänger entdeckten am Sonntagmorgen eine am Boden festgeklebte Möwe, die in eine Leimfalle geraten war. Die Polizei nimmt an, dass das Tier die ganze Nacht über versucht hat, sich zu befreien. Vergeblich. Nun fahndet sie nach den Tätern.

Der "Tierschutz Norwegen Lofoten und Vesterålen" hat auf seiner Facebook-Seite einen grausamen Beitrag geteilt. Auf der Insel Langøya in der norwegischen Kommune Sortland entdeckten Spaziergänger eine Möwe, die am Boden klebte und es nicht schaffte, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Sie riefen die Polizei und berichteten von dem gequälten Tier, woraufhin die Beamten den örtlichen Amtstierarzt informierten. Als dieser am Tatort ankam, wurde das ganze Ausmaß des Tierleids offenbar: Die Möwe hatte offenbar schon die ganze Nacht in der Leimlache zugebracht, denn sie klebte mit dem Bauch und den Flügeln so fest, dass sie sich nicht mehr bewegen konnte. Der Tierarzt hatte keine Wahl, er musste sie einschläfern.

Oppdatert: Politianmeldelse levert av Dyrebeskyttelsen Norge Lofoten og Vesterålen! Tips som allerede er kommet inn er...

Gepostet von Dyrebeskyttelsen Norge Lofoten og Vesterålen am Sonntag, 14. Juni 2020
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Norweger sind schockiert

Wie die norwegische Nachrichtenseite "NRK" berichtet, hatten Tierquäler die Möwe offenbar mit Brot angelockt, das ebenfalls festgeklebt war. Bei dem Versuch, an das Brot zu kommen, verfing sich das Tier selbst in der Leimfalle. Der Vorfall sorgte in Norwegen für großes Entsetzen. Die Tierschutzorganisation, die von dem Fall auf ihrer Seite berichtet hat, erstattete Anzeige gegen unbekannt und rief die Bevölkerung auf, sich an der Suche nach dem Täter oder den Tätern zu beteiligen. Inzwischen fahndet auch die Polizei nach den Schuldigen. Sie geht davon aus, dass es sich hier um eine geplante Tierquälerei handelt, schreibt "NRK".

Mittlerweile hat die Tierschutzorganisation schon erste Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, doch die Suche ist noch nicht abgeschlossen. "Bereits eingegangene Tipps werden der Polizei übergeben, aber wir möchten natürlich weiterhin, dass diejenigen, die etwas wissen, sich melden", schreibt der "Tierschutz Norwegen Lofoten und Vesterålen" auf seiner Facebook-Seite. So ein grausamer Vorfall soll schließlich kein zweites Mal geschehen.

Quellen: "NRK", Facebook

bal

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