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Promi-Wein Brad Pitt macht jetzt in Rosé-Champagner: Das noble Prickelwasser gibt's für 340 Euro die Flasche

Brad Pitt
Brad Pitts Rosé-Champagner Fleur de Miraval soll mehr als nur ein weiterer Promi-Wein sein.
© JOHN ANGELILLO /newscom / Picture Alliance
Fünf Jahre lang tüftelte Brad Pitt im Verborgenen an seinem neuesten Projekt. Jetzt bringt er einen exklusiven Rosé-Champagner auf den Markt. Der Fleur de Miraval soll mehr als nur ein weiterer Promi-Wein sein.

Brad Pitts Liebe zum Wein ist bekannt. Gemeinsam mit seiner Ex-Frau Angelina Jolie gehört ihm gar ein eigenes Weingut in der französischen Provence, das Château Miraval. Schon 2012 brachte das einstige Traumpaar einen gemeinsamen Wein, den Miraval, auf den Markt. Der fand reißenden Absatz. Danach kam lange nichts Neues - bis jetzt. Nun wagt sich Pitt auf prickelndes Terrain - der eigene Champagner soll der nächste Verkaufshit werden.

Pitt legt dafür natürlich nicht selbst Hand an die Reben an, er lässt keltern. Dafür arbeitet er mit Rodolphe Péters von der Kellerei Pierre Péters aus dem Champagner-Gebiet Côte de Blancs und dem Rhône-Winzer Marc Perrin zusammen. Letzterer ist auch beim Château Miraval mit im Boot, das sich auf Rosé-Weine spezialisiert hat. So wundert es nicht, dass der neueste Coup ebenfalls ein Rosé sein wird. Der Champagner trägt den klanghaften Namen Fleur de Miraval, wird pro Flasche 340 Euro kosten und Pitt selbst wird mit seinem Gesicht dafür werben. 

"Kein Promi-Wein"

Der Fleur de Miraval sei aber mehr als nur ein weiterer Promi-Wein, wie der Hollywoodstar gegenüber "People" betonte. Das Weingut sei ein außergewöhnliches Anwesen, in das er sich verliebt habe und in das er weiterhin investiere, um es zu einem der schönsten in der Provence zu machen. So sagte er dem Blatt: "Zusammen mit der Familie Perrin sind wir auf lange Sicht dabei. Es ist nicht nur ein vorübergehender Trend."

Der Champagner sei die Idee des Schauspielers selbst gewesen. "Champagner weckt Gefühle von Feiern, Qualität, Prestige und Luxus", erklärte er und: "Rosé-Champagner ist noch relativ unbekannt". Eine Marktlücke, die Pitt nun nutzen will. Mit dem Fleur de Miraval strebt er an, den Fokus nun ganz aufs Rosa zu legen und damit dem Champagner-Segment mit der eigenen Marke einen Stempel aufzudrücken.

Auf 20.000 Flaschen limitiert

Ein Schnellschuss ist der Champagner nicht. Mehrere Jahre arbeitete das Team insgeheim an der Komposition. "Fleur de Miraval Rosé ist das Resultat von fünf Jahren Arbeit, Forschung und Verkostung", erklärte Rodolphe Péters gegenüber "The Drinks Business". Das Cuvée besteht zu 75 Prozent aus Chardonnay aus Le Mesnil-sur-Oger und zu 25 Prozent aus Pinot Noir. Hergestellt wurde der Champagner nach der Saignée-Technik.

Entstanden sei ein Champagner mit fruchtigen Johanisbeer- und Himbeernoten, besonderer Mineralität und Salzigkeit. Oder in den Worten Brad Pitts im Gespräch mit "People": "Das Resultat ist spektakulär und ich bin sehr stolz darauf".  Der Name der Kreation geht, so die Geschichte, auf eine französische Gräfin zurück, die geboren in der Provence, nur Rosé-Champagner getrunken haben soll.

Nach drei Jahren Reifezeit wird es den edlen Tropfen ab dem 15. Oktober zu kaufen geben. Der Rosé-Champagner ist auf 20.000 Flaschen limitiert.

Quellen:The Drinks Business, People

tpo

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