HOME

Kein Scherz mehr: Oberfranke braut am liebsten nackt – sein "Erotikbier" soll fruchtbar machen

Zuerst war es nur ein Faschingsscherz, doch inzwischen stellt ein Bierbrauer aus Oberfranken seit Jahren das Erfolgsprodukt "Erotikbier" her. Das Besondere: Jürgen Hopf braut den angeblich aphrodisierenden Trunk am liebsten fast nackt.

Bierbrauer Jürgen Hopf aus Oberfranken steht nur emit Schürze, Hut und Gummistiefel bekleidet in der Lang-Bräu-Brauerei.
DPA

Jürgen Hopf, 61, Bierbrauer aus Wunsiedel in Oberfranken, braut sein Bier am liebsten so, wie Gott ihn schuf. Den Gerstensaft vermarktet er als "Erotikbier" weltweit. Bekleidet nur mit Hut, Gummistiefeln und Lendenschurz stellt er den angeblich aphrodisierenden Trunk her.

Bierbrauer Jürgen Hopf aus Oberfranken läuft nur mit Schürze, Hut und Gummistiefel bekleidet durch die Lang-Bräu-Brauerei.

Das Bier, das Jürgen Hopf braut, soll unwiderstehlich machen

DPA

Natürlich nach dem bayerischen Reinheitsgebot, wie er versichert.

Zahlreiche Touristen lockt Hopfs "Erotikbierkeller" an, wo er augenzwinkernd von der potenz- und fruchtbarkeitssteigernden Wirkung seines Bieres erzählt.

Bierbrauer Jürgen Hopf aus Oberfranken steht nur mit Schürze, Hut und Gummistiefel bekleidet in der Lang-Bräu-Brauerei.

Hopf bei der Arbeit – nur bekleidet mit Hut und Lendenschurz

DPA

Erotikbier war ursprünglich ein Faschingsscherz

Begonnen hat alles im Jahr 2002, im Wirtshaus. Die Mitglieder des Stammtischs Wurzelstolperer, darunter auch Hopf, wünschten sich einen erotischen Hopfensaft als Faschingsscherz.

Die Resonanz überraschte den Braumeister: "Dass das Erotikbier so einschlägt, hätte niemand gedacht." Die Leute hätten ihm die Flaschen mit einer nackten Schönheit auf dem Etikett förmlich aus den Händen gerissen. Also habe er die Idee zum dauerhaften Produkt entwickelt.

she/DPA
Themen in diesem Artikel