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Pop-up-Café in Australien: Fünf Dollar für einen Löffel Nutella – bitte was?

Ein australisches Café hat sich Süßkram auf Löffeln angenommen. Angeboten wird beispielsweise ein Löffel Nutella. Für schlappe fünf Dollar. Das Netzt tobt – und hält das Ganze für einen Witz. Was steckt dahinter?

Nutella

Ein Löffel Nutella für fünf Dollar

Das Café "Spoonful of Sugar" (zu Deutsch: Ein Löffel voll Zucker) im australischen Melbourne hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kunden mit Süßem auf Löffeln zu verführen. Angeboten werden Erdnussbutter mit Marmelade, Butterscotch, Schokoladenkeks oder Bananen-Toffee – alles auf nur einem Löffel. Und alles für schlappe fünf Dollar. Kein Schnäppchen.

Das Pop-up-Café hat erst seit Kurzem in Melbourne eröffnet und befindet sich an einem geheimen Ort, wie es auf Facebook heißt. Die ersten Kommentare von erzürnten Hipstern lassen nicht lange auf sich warten: "Der Größte Löffel Schei*, den ich jemals gesehen habe." Andere lassen sich darüber aus, dass Menschen mit nur wenigen Dollar pro Tag auskommen müssen, das Café sich aber mit ihren überteuerten Löffeln bereichern möchte. Viele sind sich einig darüber, das dies nur ein schlechter Scherz sein kann. Schließlich koste ein Glas Nutella fünf Dollar, warum sollte man sich also einen Löffel davon für den gleichen Preis kaufen?


Ob das Café Erfolg haben wird, muss sich noch zeigen. Aufmerksamkeit gewinnt es bereits – wenn auch der negativen Art.

Kaffee aus Avocados

Melbourne ist eine Ideenschmiede – vor allem kulinarischer Art. Erst kürzlich bot ein Café-Besitzer in der australischen Stadt Kaffee aus Avocados an - die Avolatte. Klingt skurril, sollte aber ein symbolischer Mittelfinger für den absurden Tipp eines Immobilien-Moguls sein. Der warnte jüngst vor der grünen Frucht. Bei seiner umstrittenen Warnung geht es darum, dass sich Millennials niemals ein Haus leisten können, wenn sie ihr Geld für Avocados – und auch Kaffee ausgeben.

Eigentlich war die Kreation der Avolatte nur als Witz gedacht. Die Reaktionen auf die neueste Kaffeekreation waren zweigeteilt. Die einen liebten die Idee, die anderen propagierten bereits den Tod der Kaffeekultur. Die Nachfrage war aber so immens groß, dass mittlerweile sogar überlegt wird, die Avolatte als Getränk zu listen.

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