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gemuese: Spitzkohlstrudel

Zwiebel darin glasig braten. Kohl und Speck unterrühren, kurz anschmoren. Brühe dazugießen

FÜR VIER BIS SECHS PERSONEN

200 g Mehl (plus Mehl zum Ausrollen); 100 ml lauwarmes Wasser; 3 EL Öl (plus Öl zum Bestreichen); 1 EL Essig; 1/2 TL Salz; 800 g Spitzkohl (ersatzweise Weißkohl); 1 Zwiebel; 100 g Südtiroler Schinkenspeck in Scheiben; 2 EL Butter; 1 TL Zucker; 100 ml Brühe; 2 TL zerstoßener Kümmel; Salz; Pfeffer aus der Mühle; 100 g Creme fraäche; 50 g zerlassenes, abgekühltes Butterschmalz; 1 Eigelb; 1 TL Kümmel zum Bestreuen

Zubereitung

1 In das gesiebte Mehl eine Vertiefung drücken, Wasser, Öl, Essig und Salz hineingeben, zu einem glatten Teig verarbeiten, 5 Minuten kneten, zur Kugel formen, mit Öl einpinseln, unter einer umgedrehten Schüssel 30 Minuten ruhen lassen.

2 Kohl putzen, vierteln, auf dem Gemüsehobel in feine Streifen schneiden. Zwiebel pellen, fein würfeln. Speck in dünne Streifen schneiden. In einer hohen Pfanne Butter mittelstark erhitzen, Zucker hineinstreuen und hellbraun karamelisieren. Zwiebel darin glasig braten. Kohl und Speck unterrühren, kurz anschmoren. Brühe dazugießen. Kohl zugedeckt weitere 20 Minuten schmoren.

3 Kohl mit dem Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und weiter so lange offen dünsten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Creme fraäche unterrühren, Kohl abkühlen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

4 Inzwischen ein großes Küchentuch gleichmäßig leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf so dünn wie möglich ausrollen, dann mit bemehlten Händen vorsichtig von innen nach außen ausziehen. Die dicken Ränder abschneiden. Den Teig mit Butterschmalz einpinseln.

5 Krautfüllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, ringsum einen 3 cm breiten Rand lassen. Den Rand an einer Längsseite über die Füllung klappen. Hier das Tuch anheben und den Strudel einrollen. Strudel mit der Nahtstelle nach unten auf das Blech legen. Enden unter den Strudel klappen. Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen, Strudel damit einpinseln, mit Kümmel bestreuen und in der Mitte des Ofens 45 Minuten goldbraun backen.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.