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Stiftung Warentest prüft Kühlgeräte: Einen guten Kühlschrank kriegt man bereits für weniger als 200 Euro

Von 36 getesteten Kühlschränken schneiden sieben sehr gut ab. Die eignen sich vor allem für große Familien. Aber auch Singles finden gute kleine Modelle – und das schon für wenige Euro.

Stiftung Warentest Kühlschrank

Ob Großfamilie oder Singlehaushalt - für jeden Bedarf gibt es einen "guten" Kühlschrank

Wer Familie hat, schätzt einen großen Kühlschrank - vor allem um Vorräte zu lagern. Singles hingegen reicht oft ein kleineres Modell, sie schätzen den Laden um die Ecke für kleinere Einkäufe. Stiftung Warentest hat 36 Kühlgeräte unter die Lupe genommen. Sie unterscheiden sich in der Bauart - die großen schneiden dabei am besten ab. Drei Einbaumodelle und vier frei stehende Geräte schneiden sogar mit dem Qualitätsurteil "Sehr gut" ab. Der Rest ist befriedigend, ein Gerät von Beko nur ausreichend. Er kühle zwar sehr gut, dafür verbrauche das Gerät aber zu viel Strom und die Temperatur sei beim Lagern nicht stabil.

Als kleinen frei stehenden Kühlschrank empfiehlt Stiftung Warentest das Gerät von Liebherr TP1760 mit dem Qualitätsurteil "Gut" für 460 Euro. Bei den Großen kommen die günstigsten Besten von Bosch KSV29VW40 (590 Euro) und Siemens KS29VW40 (655 Euro). Wer ein kleines Einbaugerät bevorzugt, sollte ein Modell von Siemens, Bosch oder Neff (rund 540 Euro) wählen. Die verbrauchen am wenigsten Strom. Bei den großen Einbaugeräten liegen die Kühlschränke von Bauknecht KRIE2124 (620 Euro) und Siemens KI81RAD30 (765 Euro) vorne.

Gute Kühlschränke bereits ab 180 Euro

"Gut" schneiden aber auch die günstigsten Modelle ab. Beispielsweise der große Einbaukühlschrank von Bomann (268 Euro) und der kleine von Ikea (179 Euro). Trotzdem sollte man bei den günstigen Modellen auf die Folgekosten beim Strom achten, rät Stiftung Warentest. Innerhalb von 15 Jahren können sich so stattliche Beträge summieren, die den reinen Gerätepreis oft weit übertreffen.

Stiftung Warentest empfiehlt außerdem, wer die Wahl zwischen Einbau- und frei stehendem Gerät hat, sollte bedenken, dass die Entscheidung ein großes Sparpotenzial birgt. Einbaumöbel sind häufig teuer – hinzu kommt der Montageaufwand. Beim Standgerät entfallen diese Kosten – und es lässt sich problemlos nach einem Umzug anderswo nutzen.

Lesen Sie den ganzen Test gegen Gebühr hier


Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?