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Es gibt eine Ausnahme: Warum wir jetzt keine Tomaten kaufen sollten

Sie sind fest und leuchtend rot - Tomaten überzeugen vor allem durch ihr sonnengereiftes Aroma. Jetzt im Winter aber gibt es immense Unterschiede. Die Saison und Herkunft spielen eine Rolle. Worauf Sie achten sollten.

Im Winter gibt es immense Unterschiede bei Tomaten

Im Winter gibt es immense Unterschiede bei Tomaten

Getty Images

Wer schon mal frische Tomaten direkt vom Strauch gegessen hat, weiß, dass sie noch leicht warm von der Sonne sind, nicht ganz so groß und prall wie aus dem Supermarkt, aber dafür unglaublich aromatisch. Schon lange kommt die Supermarkttomate da nicht mehr heran. Das liegt unter anderem an der Zuchttomate, die mit der Urtomate nicht mehr viel zu tun hat. 

Wissenschaftler haben bereits vor einiger Zeit herausgefunden, dass durch Züchtung der Industrietomate Gene verloren gegangen sind, die für den Geschmack verantwortlich sind. Lesen Sie mehr dazu hier! 

Raus aus dem Kühlschrank!: Acht Lebensmittel, die Sie garantiert falsch lagern
Basilikum  Dieses köstliche Kraut mag es am liebsten feucht und leicht kühl. Also versuchen Sie, es auch so zu lagern. Trockenheit und Kühlschrankkälte bekommt dem Basilikum nicht. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Gewürz wie Blumen zu halten. Dafür müssen Sie die Pflanzenstiele an den unteren Enden abschneiden und in eine Vase stellen. Legen Sie ein Stück Frischhaltefolie locker darüber - so hält sich der Basilikum länger.

Basilikum Dieses köstliche Kraut mag es am liebsten feucht und leicht kühl. Also versuchen Sie, es auch so zu lagern. Trockenheit und Kühlschrankkälte bekommt dem Basilikum nicht. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Gewürz wie Blumen zu halten. Dafür müssen Sie die Pflanzenstiele an den unteren Enden abschneiden und in eine Vase stellen. Legen Sie ein Stück Frischhaltefolie locker darüber - so hält sich der Basilikum länger.

Das ist ein Grund dafür, warum wir wieder zu alten Tomatensorten greifen sollten. Ein ganz anderer ist es, warum wir jetzt im Winter Tomaten meiden sollten. Das hat unter anderem mit der Herkunft der roten Früchte zu tun. Werden im Sommer auch Tomaten aus Deutschland angeboten, sind es in den Wintermonaten meist die Tomaten, die unter Plastikplanen rund um Almeria, im Süden Spaniens wachsen. 

Deutschland ist für spanische Tomatenbauern der wichtigste Markt in Europa. Sie beliefern Edeka, Rewe, Kaufland und Lidl. Ordentlich verpackt glänzen die Tomaten an den Rispen. Der Verbraucher schert sich meist nicht darum, dass die Lebensmittel aus dem europäischen Ausland kommen und dort häufig unter prekären Arbeitsbedingungen produziert werden.

+++  Lesen Sie hier: Katastrophale Arbeitsbedingungen im Ausland: Warum es enormes Gewicht hat, woher die Tomate kommt, die auf Ihrem Teller landet. +++

Tomaten: Am besten nur von Juni bis Oktober kaufen

Wer außerhalb der Saison partout nicht auf Tomaten verzichten mag, der kann beispielsweise Tomaten aus der Dose nehmen. Oder aber in der Saison Tomaten für den Winter einwecken. Ist das nicht ausreichend, greift man am ehesten noch zu den kleinen Tomaten. Die sind geschmacklich etwas aromatischer als die großen Exemplare. Dennoch gilt: Tomaten sollte man am besten nur von Juni bis Oktober kaufen. Nur dann stammen sie aus heimischen Gärten und nicht aus dem ausländischen Gewächshaus.

 Alte Tomatensorten aus heimischen Gärten gibt es derweil nur in den Sommermonaten. Und sie haben einen weiteren Nachteil - zumindest aus ökonomischer Sicht: Sie sind nicht transportfähig. Die "moderne Tomate" hingegen kann bis zu acht Wochen gelagert werden, ohne dass man es ihr ansieht. Ihr großer Nachteil: Sie schmecken nicht und können außerdem unter prekären Arbeitsbedingungen angebaut worden sein. Daher gilt: Lieber auf die Tomaten aus heimischen Gärten im Sommer warten.

Tomate im Kühlschrank



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