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Kalifornien Frau bittet im McDonald's-Drive-Thru stumm um Hilfe - so reagieren die Mitarbeiter

McDonald's Drive-Thru
Eine Frau holte sich Hilfe bei einem McDonald's Drive-Thru.
© Photoshot / Picture Alliance
Als eine Frau mit einem Begleiter durch den Drive-Thru einer McDonald's-Filiale fährt, formt sie stumm mit dem Lippen die Worte "Help me". Die Angestellten reagieren promt. 

Als eine Frau in die McDonald's-Filiale im kalifornischen Lodi kam, bestellte sie keine Burger oder Fritten — sondern Hilfe. Sie bat die Mitarbeiter des Fastfood-Unternehmens die Polizei zu rufen. Dann betrat sie die Toiletten der Filiale.

Als sie die Waschräume verließ, wollte sie abermals zum Schalter gehen — doch ein Mann hielt sie auf, berichtet das Sheriff-Büro in San Joaquin County in einem Facebook-Post. Der Mann drängte sie aus dem Haus und sagte ihr, sie könne am Drive-Thru-Schalter etwas zu essen bestellen.  

Wie die polizeiliche Untersuchung später ergab, hatte der Mann, der mit der Frau reiste, sie schon mehrfach missbraucht. An diesem Tag hatte er ihr mit einer Schusswaffe gedroht und sie aufgefordert, ihn zu seiner Familie zu fahren. 

McDonald's ist ein "Safe Place"

Als die beiden in dem Auto durch den Drive-Thru-Schalter fuhren, formte die Frau stumm die Worte "Help me" mit den Lippen, berichtet "CNN". Und Hilfe war schon unterwegs, denn die Angestellten hatten bereits die Polizei gerufen. Die kontrollierten das Auto, fanden eine gestohlene Waffe im Kofferraum des Wagens und nahmen den Mann fest. Im werden einige Punkte zur Last gelegt: Androhung von Gewalt, Diebstahl, unerlaubter Waffenbesitz. Laut "CNN" beläuft sich die Kaution auf 360.000 Dollar. 

So bekommen Sie den besten Service bei McDonald's

Dass so schnell Hilfe durch die Polizei vor Ort war, ist kein Zufall. Denn die Golden State Restaurant Group., zu der die McDonald's-Filiale gehört, ist als "Safe Place" zertifiziert. Das Safe Place-Programm ist ein nationales Jugend- und Präventionsprogramm für "junge Menschen, die sofortige Hilfe und Sicherheit benötigen", heißt es auf der Website der Restaurantgruppe. Das Programm schafft ein Netzwerk von Standorten, einschließlich Schulen, Feuerwachen, Bibliotheken und Unternehmen, die markante gelbe und schwarze Sicherheitsschilder aufweisen. Jugendliche können in Krisenzeiten an Orte mit diesen Anzeichen gehen, um einen sicheren Aufenthaltsort zu finden. In den USA sind mehr als 20.000 dieser sicheren Ort registriert.

kg

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