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Käsekunde: Wer hat diese 10 grandiosen Käsesorten erfunden? Die Schweizer!

Die Schweizer schwören auf ihren Käse. Zu Recht! In dem kleinen Bergland gibt es mit die besten Käsesorten der Welt: Emmentaler, Appenzeller, Gruyère, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese weiteren Sorten sind typisch für die Schweiz.

Raclette Suisse  Wohl seit 1291 soll Raclette gegessen werden. Früher wurde ein ganzer Laib Käse über offenem Feuer geschmolzen und auf einen Teller geschabt. Heute gibt es praktische Raclette-Öfen mit elektrisch beheizter Steinplatte. Die Schweizer mögen am liebsten ihren Raclette Suisse.

Raclette Suisse

Wohl seit 1291 soll Raclette gegessen werden. Früher wurde ein ganzer Laib Käse über offenem Feuer geschmolzen und auf einen Teller geschabt. Heute gibt es praktische Raclette-Öfen mit elektrisch beheizter Steinplatte. Die Schweizer mögen am liebsten ihren Raclette Suisse.

Wer in der Schweiz Käse macht, unterliegt bestimmten Richtlinien. Käse gilt in der Schweiz als Naturprodukt. Zusatzstoffe sind demnach hier nicht erwünscht. Schweizer Käse wird ohne den Einsatz von künstlichen Zusatzstoffen hergestellt, so das Versprechen. Die Käsehersteller haben sich im Rahmen eines Branchenkodex dazu verpflichtet. In Kraft getreten ist dieser Kodex bereits 2002 und wird jedes Jahr erneuert. Die Käser verzichten freiwillig darauf, keine Farbstoffe oder antibiotisch wirkende Konservierungsmittel einzusetzen. Es gibt dennoch Ausnahmen: Frischkäse, saisonale Spezialitäten, Schmelzkäse sowie Schmelzkäsezubereitung.

In der industriellen Herstellung werden Zusatzstoffe verwendet, die Fehlgärungen verhindern sollen und auch Farbstoffe für den Käseteig und die Käserinde. 

Was bedeutet eigentlich AOP und IGP?

Die Bezeichnungen AOP und IGP sieht man auf vielen klassischen Schweizer Käsesorten. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als offizielle Qualitätszeichen. Sie sind traditionelle Erzeugnisse mit regionaler Verwurzelung. Das Bundesamt für Landwirtschaft darf die geschützten Bezeichnungen vergeben und zwar nur für Produkte, deren Herkunfts-, Verfahren- und auch Qualitätsbestimmungen erfüllt werden. Die Einhaltung wird von unabhängigen Zertifizierungsstellen kontrolliert.

Die geschützte Ursprungsbezeichung AOP (Appellation d'Origine Protégée) versichert, dass das Produkt im Ursprungsgebiet erzeugt, verarbeitet und veredelt worden ist.

Die geschützte geografische Angabe IGP (Indication Géographique Protégée) gibt über traditionelle und typische Spezialitäten einer Region Auskunft. Das Produkt mit dieser Bezeichnung muss im Herkunftsgebiet entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt worden sein.

Welche Käsesorten wie Emmentaler, Appenzeller oder Gruyère außerdem typisch für Schweiz sind, erfahren Sie in folgenden Bildern. 

dsw
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