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Süße Verführung Kirsch-Saison: Rezept für einen saftigen Kirsch-Crumble mit Haferflocken

Kirsch-Saison: Rezept für einen Kirsch Crumble mit Haferflocken
Dieser Kirsch-Crumble schmeckt als Frühstück, Nachspeise oder auch als süße Mahlzeit
© elena_hramowa / Getty Images
Süß-saftige Kirschen überbacken mit gebackenen Streuseln – eine unschlagbare Kombination. Schnell gemacht, aus rein natürlichen Zutaten und dabei unvergleichlich schmackhaft. Dieses Rezept für einen selbst gemachten Kirsch-Crumble mit Haferflocken ist ein Highlight der Kirsch-Saison.

Ein Sommer ohne Kirschen ist nur halb so schön: Von Juni bis August heißt es Kirschzeit. Denn dann haben die süßen Früchte Saison und schmecken besonders aromatisch und süß. Ob als Marmelade, Eis, Kuchen oder einfach direkt vom Baum genascht – die Früchte punkten mit ihrem köstlichen Aroma.

Kirsch-Crumble mit Haferflocken: Unwiderstehlich lecker und sogar gesund

Doch haben Sie die köstliche Frucht schon einmal in Form eines Crumbles verarbeitet? Die saftigen Früchte bilden einen wunderbaren Kontrast zu den Streuseln. Beim Backen behalten die Kirschen ihren saftigen Biss und werden kaum weich. Frische Früchte lassen sich am besten verarbeiten. Das Entkernen kann zwar mühselig sein, der Aufwand lohnt sich jedoch auf jeden Fall.

Tipp: Kirschen lassen sich am besten mit einem Strohhalm aus Metall oder Glas entsteinen. Einfach genau durch den Stielansatz der Kirsche durch die ganze Frucht drücken.

Die Basis dieses Crumbles bilden Haferflocken. In Kombination mit Dinkelmehl, gemahlenen Mandeln und Honig entsteht ein nahrhaftes, gesundes Rezept, welches sich problemlos auch zum Frühstück vernaschen lässt.

Der Ursprung des typischen Crumbles liegt übrigens in England. Dort wurde die Süßspeise im 20. Jahrhundert erfunden. Traditionell wird Obst mit Streuseln aus Butter, Zucker und Mehl bedeckt und dann gebacken.

Von süßen und sauren Kirschen

Kirschen gibt es für Jedermann. Ob süß oder sauer – für jeden Geschmackstypen ist etwas dabei. Süßkirschen hängen ab Juni an den Bäumen. Die so genannten Herzkirschen starten die Erntezeit.  Sie punkten mit besonders weichem und saftigem Fruchtfleisch. Die Knubber- oder Knorpelkirschen, die daraufhin geerntet werden, reifen bis in den Hochsommer hinein und sind für ihr festes Fruchtfleisch bekannt.

Sind die letzten späten süßen Kirschen geerntet, ziehen die Sauerkirschen nach. Die berühmteste ist übrigens die Schattenmorelle, welche zu den Weichselkirschen gehört. Wie der Name schon verrät, unterscheiden sich die Sauerkirschen von ihrer süßen Schwester deutlich im Geschmack. Durch den deutlich höheren Anteil an Fruchtsäure schmecken sie je nach Sorte entsprechend säuerlich bis sehr sauer.

Leckere Nährstoffbomben

Ob süß oder sauer: Kirschen sind nicht nur köstlich, sondern punkten zudem mit einer Menge an Nährstoffen und Vitaminen. Ballaststoffe, Kalium, Phosphor, Eisen, Vitamine B1, B2 und B6 sowie Vitamin C, Folsäure und Betacarotin macht die verführerischste aller Früchte eine wahrlich gute Figur. Sie unterstützt damit nicht nur die Verdauung, sondern auch die Blutbildung, regen die Zellteilung an und stärken das Immunsystem.

Wer zu viele Kirschen nascht bekommt Bauchschmerzen?

Ein Ammenmärchen. Nach übermäßigem Genuss von Steinobst jeglicher Art kann es zu Blähungen kommen. Die Begleiterscheinungen treten jedoch erst nach etwa einem halben Kilo Obst auf – denn mehr kann den Magen überfordern. Kirschen sind demnach keine Übeltäter.

Übrigens: Der Mythos, dass das Trinken von Wasser nach dem Genuss der süßen Früchte ebenfalls zu Bauchschmerzen führen kann, ist ebenfalls widerlegt. Ursache an aufgetretenen Magenschmerzen nach dem Verzehr von Steinobst und gleichzeitigem Genuss von Wasser in früheren Zeiten, waren vermutlich Keime im Trinkwasser, welche Blähungen und Durchfall mit sich brachten.

Heutzutage ist die Qualität des Trinkwassers allerdings so gut, dass man sich bezüglich der Keimbelastung keine Sorgen mehr machen muss.

Rezept für einen Kirsch-Haferflocken-Crumble

Zutaten

  • 200 g Haferflocken
  • 100 g Dinkelmehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 60ml Agavendicksaft/Honig
  • 2 TL Zimt
  • 60g Kokosöl
  • 400 g frische Kirschen, entsteint
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Speisestärke
Süße Verführung : Kirsch-Saison: Rezept für einen saftigen Kirsch-Crumble mit Haferflocken

Zubereitung

  1. Haferflocken zusammen mit dem Dinkelmehl und den gemahlenen Mandeln in einer Schüssel vermengen.
  2. Das flüssige Kokosöl mit dem Agavendicksaft/Honig zu den trockenen Zutaten geben und gut durchkneten bis Streusel entstehen.
  3. Kirschen waschen und entsteinen. Dann mit der Stärke und dem Zitronensaft mischen.
  4. Die Kirschmischung in eine Auflaufform füllen und die Streusel darauf verteilen.
  5. Den Kirsch-Crumble etwa 40 bis 45 Minuten bei 180 Grad backen.
  6. Am besten noch warm servieren.

Dazu passen Vanilleeis, Vanillesoße oder Quark.


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