Alkohol-Verzicht Sie trank viel. Heute bleibt sie nüchtern. Für Autorin Eva Biringer hat das auch mit Feminismus zu tun

Die Journalistin und Autorin Eva Biringer
Früher Negroni, heute Nogroni: Die Journalistin und Autorin Eva Biringer kennt sich inzwischen bestens mit alkoholfreien Getränken aus
© Florian Reimann
Eva Biringer schreibt in ihrem Buch "Unabängig" darüber, welche Rolle Alkohol in unserer Gesellschaft spielt. Vor allem für Frauen. Denn die Gutsituierten ab 30 trinken besonders gern. Über Exzess, Feminismus und alkoholfreie Drinks.

Eva Biringer trank viel: auf Dorf-Partys, in WG-Küchen, nach der Arbeit, allein im Bett. In ihrem Buch "Unabhängig" schreibt sie über eine Gesellschaft, in der Alkohol "zu einem gelingenden Leben dazugehört", über die Gründe für ihr Trinken und warum sie mit Anfang 30 damit aufgehört hat.

Eva Biringer ist Journalistin, geboren 1989 in Albstadt-Ebingen. In "Unabhängig" nimmt sie vor allem eine Gruppe in den Blick: trinkende Frauen. Denn während der Alkoholkonsum in Deutschland gesamtgesellschaftlich zurückgeht, steigt er bei gutsituierten Frauen ab 30.


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