2. Fußball-Bundesliga
Auch Ausland denkbar - Eichner will nichts ausschließen

Der Blick von KSC-Trainer Christian Eichner geht auch Richtung Ausland. Foto: Uli Deck/dpa
Der Blick von KSC-Trainer Christian Eichner geht auch Richtung Ausland. Foto
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Im Sommer nach seinem Abschied von Zweitligist Karlsruher SC könnte sich Trainer Eichner auch vorstellen, im Ausland zu arbeiten. Doch er hat auch weiterhin ein großes Ziel in Deutschland.

Trainer Christian Eichner kann sich nach seinem bevorstehenden Abschied vom Zweitligisten Karlsruher SC zum Saisonende auch vorstellen, künftig bei einem Fußball-Club im Ausland zu arbeiten. "Ja, es wäre ja töricht, irgendetwas auszuschließen", sagte Eichner auf eine entsprechende Frage. Zugleich verwies er jedoch einmal mehr auf sein Interesse an einem Engagement bei einem Bundesligaverein.

"Dass es mein Wunsch war und mein Wunsch ist, irgendwann mal, bevor sie die Uhrzeiten auch noch verändern, um 15.30 Uhr zu beginnen, das habe ich ja öfters mal gesagt. Aber auch das kommt oder kommt nicht. Da bin ich total entspannt nach all den Jahren", erklärte der 43-Jährige vor dem Spiel des KSC am Freitag (18.30 Uhr/Sky) beim Aufstiegskandidaten SV Elversberg. Einen Kontakt zu Union Berlin hatte Eichner aber bereits dementiert und erklärt, dass er sich zur neuen Saison "nahezu alles vorstellen" könne.

Der KSC hatte in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass sich der Tabellenachte und der Coach nach dieser Saison trennen würden, obwohl der Vertrag von Eichner noch bis 30. Juni 2027 läuft. Karlsruhes Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann hatte dies damit begründet, für "frische Impulse" auf der Trainerbank sorgen zu wollen. Eichner trainiert die KSC-Profis seit Februar 2020 und war früher selbst Spieler der Nordbadener. 

Eichner erhält viel Lob von KSC-Anhängern

Nun berichtete er von vielen positiven Reaktionen aus dem Umfeld des Vereins auf seine Arbeit im Wildpark in den vergangenen mehr als sechs Jahren. Seit der Abschied feststehe, "vergeht kaum ein Tag, an dem mir Leute dann nicht 'Danke' sagen. Welcher Cheftrainer darf das denn von sich behaupten, wenn er mal den Club wechseln muss", erklärte Eichner

Auf eine Petition gegen seine Freistellung ging er dabei aber nicht ein. Sie war bis Donnerstagmittag von mehr als 8.000 Menschen unterzeichnet worden und sorgt im Verein und dessen Führungsgremien für Unruhe.

Auf seiner Abschiedstournee durch die Liga sollten er und seine Mannschaft die Schlussphase der Saison "total" genießen, meinte Eichner und hofft gegen Elversberg auf einen Sieg. "Wir sind nach wie vor so heiß, die letzten fünf Spiele maximal erfolgreich zu sein", sagte er. In vier der letzten fünf Partien treffen die Karlsruher auf Mannschaften aus den Top-Fünf der Liga und können mit ihren Leistungen und Ergebnissen ein Faktor im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg sein.

dpa