In den medial kolportierten Wechselgerüchten um Louey Ben Farhat und David Herold sieht Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann vom Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC ein gutes Zeichen für die geleistete Arbeit. "Mir ist es lieber so, dass es Anfragen oder Gerüchte gibt, als wenn sich bei unseren Spielern gar nichts tun würde", sagte der Schweizer nach der 0:1-Testspielniederlage gegen Wehen Wiesbaden, die Philipp Förster mit einem Ballverlust einleitete (67. Minute).
Der erst 19 Jahre alte Angreifer Ben Farhat gilt als einer der Shootingstars in dieser Saison und soll daher das Interesse mehrerer Clubs geweckt haben - darunter auch einige Bundesligisten. Herold, der die Badener dank einer Ausstiegsklausel verlassen dürfte, war kürzlich mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht worden. Beide könnten für Einnahmen sorgen, die dem KSC gut zu Gesicht stehen würden. Angesprochen auf diese beiden Personalien sagte Eggimann: "Wir haben bis jetzt keine offizielle Anfrage für einen Spieler bekommen."
Aufgrund der Fragezeichen in der Kaderplanung blickt Trainer Christian Eichner indes mit gemischten Gefühlen auf die Situation. "Das sind Themen, bei denen wir alle zusammen nicht so richtig wissen, in welche Richtung sich das entwickelt", sagte der Coach, der gegen Wiesbaden auf die erkrankten Nicolai Rapp und Marcel Franke verzichten musste. "Momentan gilt mein kompletter Fokus den Spielern, die da sind, dazu gehören die beiden auch. Wir haben noch ein paar Dinge zu tun, und es wäre gut, wenn wir im nächsten Jahr darauf aufbauen könnten."