Handball-Bundesliga
Füchse-Trainer zieht für Gummersbach-Duell NBA-Vergleich

Füchse-Trainer Nicolej Krickau erwartet gegen Gummersbach eine schwierige Aufgabe Foto: Federico Gambarini/dpa
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Nach dem Pokalsieg erwarten die Füchse Berlin in der Bundesliga gegen Gummersbach die nächste schwierige Herausforderung. Besonders die starke Defensive gilt es dabei zu knacken.

Nur vier Tage nach dem Pokal-Triumph in Köln wartet auf die Füchse Berlin die nächste knifflige Aufgabe in der Handball-Bundesliga. Am Donnerstag empfangen die Berliner in der Max-Schmeling-Halle den direkten Verfolger VfL Gummersbach (19.00 Uhr/Dyn). "Jeder weiß, wie wichtig das wird. Das wird eine Wahnsinnsherausforderung und wieder ein 50:50-Spiel", sagte Trainer Nicolej Krickau.

Die Füchse sind Tabellendritter, Gummersbach lauert mit nur einem Zähler weniger direkt dahinter. Im Kampf um einen Champions-League-Platz eine enorm wichtige Partie. "Ein sichtlich unangenehmer Gegner. Und sie sind sehr stark in dieser Saison und haben ähnlich hohe Ambitionen wie wir", warnte Nationalspieler Nils Lichtlein. Gummersbach hat zudem die letzten elf Ligaspiele gewonnen und kommt mit einem "Wahnsinns-Selbstbewusstsein", so Krickau.

Gummersbach wie Boston Celtics

Besonderen Respekt hat der frischgebackene Pokalsieger vor der Defensive der Gummersbacher. "Zusammen mit Magdeburg die beste Abwehr im Moment. Da müssen wir Lösungen im Angriff finden", forderte Krickau. Dafür zog der Däne sogar Vergleiche zur amerikanischen Basketballliga NBA. "Die spielen wie die Boston Celtics. Sie haben nur Abwehrspieler, die alle auf allen Innenblockpositionen spielen können. Eine wahnsinnig flexible und adaptive Abwehr, wie die Celtics", sagte er.

Für die Füchse wird es darauf ankommen, nach dem Wochenende in Köln mit viel Euphorie wieder ans Limit gehen zu können – denn das müssen sie. "Es ist eine Aufgabe für den Kopf", sagte Lichtlein. Deshalb geht es auch nicht nur um die taktische Vorbereitung, sondern auch um die mentale Aufarbeitung des Final4. "Man muss das im Kopf abschließen, um ihn für die nächste Aufgabe wieder frei zu kriegen", sagte Krickau.

dpa