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Handball: HBL-Urteil - Saisonaus für Klimovets – Glück für Wetzlar

Nach seinem unerlaubten Einsatz gegen Göppingen sperrt die HBL Klimovets für den Rest der Saison und straft die HSG Wetzlar mit Punktabzug.

Für Andrej Klimovets ist die Saison in der Handball-Bundesliga (HBL) nach nur einem Einsatz schon wieder beendet. Weil er im Spiel der HSG Wetzlar gegen Frisch Auf Göppingen ohne gültige Spielerlaubnis auflief, sperrte ihn die HBL jetzt für die restliche Spielzeit.

Klimovets läuft ohne Erlaubnis auf

Hintergrund ist, dass Klimovets zeitgleich eine Spielerlaubnis für den Regionalligisten TSG Hassloch hatte, wodurch die Spielberechtigung für Wetzlar ungültig wurde. Die HBL hatte Klimovets zwar am 6. Februar die Spielerlaubnis erteilt, aber lediglich, weil Verein und Spieler schriftlich bestätigt hatten, dass Klimovets für keinen anderen Club spielberechtigt sei.

"Das ist ein extrem ärgerlicher Vorgang. Hätte er sich abgemeldet, wäre das alles gegangen“, sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Klimovets darf die restliche Saison nun weder für Hassloch, noch für Wetzlar auflaufen.

Wetzlar kommt mit blauem Auge davon

Auch für die HSG Wetzlar hat der nicht regelkonforme Einsatz von Klimovets Folgen. Der Sieg gegen Göppingen wurde Wetzlar am grünen Tisch aberkannt, zudem sind 50 Euro Geldstrafe fällig.

Glück im Unglück aber für Wetzlar, Klimovets kam lediglich im Spiel gegen Göppingen zum Einsatz, so dass kein weiterer Punktabzug droht. Sowohl die Geldstrafe, als auch den Punktabzug werden die im Mittelfeld der Tabelle stehenden Wetzlarer wohl verkraften.

Wetzlar hat trotzdem die Möglichkeit gegen das Urteil binnen 14 Tagen Einspruch beim Bundessportgericht des Deutschen Handballbundes (DHB) einzulegen.

sportal.de / sportal

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