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Handball Flensburg besiegt die Füchse Berlin


In der Champions League läuft es für die Füchse Berlin nach Wunsch, in der Liga mussten die Hauptstädter eine Niederlage bei der SG Flensburg-Handewitt einstecken und verloren den zweiten Tabellenplatz. Dabei verspielten die Füchse einen komfortablen Vorsprung und erzielten in Halbzeit zwei nur acht Tore.

Die SG Flensburg-Handewitt ist durch einen Sieg im Topspiel der Handball-Bundesliga auf den zweiten Platz vorgestoßen. Die Gastgeber gewannen 28:25 (12:17) gegen die Füchse Berlin und verdrängten den Champions-League-Viertelfinalisten auf Rang drei.

Vor 6300 Zuschauern in der ausverkauften Campushalle war Lars Kaufmann mit sieben Toren bester Flensburger Werfer. Die Europameister Lasse Svan Hansen und Thomas Mogensen waren je fünfmal erfolgreich. Für Berlin trafen Sven-Sören Christophersen mit sieben Toren und Bartlomiej Jaszka mit sechs am häufigsten.

Berlin dominiert die Anfangsphase

In einer kampfbetonten Partie lag die SG bereits nach wenigen Minuten hinten und hatte ohne den an der Ferse operierten Nationalspieler Holger Glandorf Probleme mit ihrer Chancenverwertung. Die Gäste zogen im Laufe der ersten Hälfte auf 15:10 (25.) davon und führten auch zur Pause noch mit fünf Toren.

Vor allem Christophersen überragte in der ersten Hälfte mit sechs Toren. Auf der anderen Seite stand ihm Kaufmann mit sieben Toren in nichts nach. Kurz nach der Pause erhöhten die Berliner den Vorsprung auf 19:12 und schienen sich mit den Gedanken bereits kurz vor Spielende zu befinden. Lasse Svan Hansen bestrafte die Nachlässigkeiten mit drei Toren in Folge.

Andersson dreht auf - Berlin verspielt die Führung

Auch Torhüter Mattias Andersson konnte sich steigern und bekam immer wieder seine Finger an den Ball. Neben Paraden sorgte Andersson immer wieder mit schnell eingeleiteten Tempogegenstößen für einfache Tore, zudem ging die Offensive nun ein höheres Risiko. Petar Djordjic besorgte dann in der 49. Minute den 22:22-Ausgleich und traf kurze Zeit später zur 24:23-Führung.

Füchse-Coach Dagur Sigurdsson reagierte, brachte den ehemaligen Flensburger Alexander Petersson sowie Iker Romero, der Christophersen ersetzte. Der spanier traf per Siebenmeter auch zum 24:24, setzte den nächsten Strafwurf allerdings über das Tor und die Gastgeber zogen in den Folgeminuten Tor um Tor davon und profitierten in der Schlussphase von einer Zeitstrafe gegen die Füchse.

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