In der Europa League hat der SC Freiburg als einziger deutscher Verein das Viertelfinale erreicht. Der VfB Stuttgart verlor hingegen auch das Rückspiel gegen den FC Porto und schied damit im Achtelfinale aus.
In der Conference League durfte zudem der FSV Mainz 05 jubeln – auch die Nullfünfer kamen weiter und schafften damit einen historischen Erfolg.
Europa League: SC Freiburg feiert Meilenstein der Vereinsgeschichte
Der SC Freiburg steht erstmals im Viertelfinale der Europa League. Der Fußball-Bundesligist gewann das Achtelfinal-Rückspiel gegen KRC Genk 5:1 (2:1) und machte mit dem souveränen Einzug in die Runde der letzten Acht den größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt.
Dank der Tore von Matthias Ginter (19. Minute), Igor Matanovic (25.), Vincenzo Grifo (53.), Yuito Suzuki (56.) und Maximilian Eggestein (79.) schaltete Freiburg den Club aus Belgien aus. Das Hinspiel in der Vorwoche hatten die Breisgauer noch mit 0:1 in Genk verloren. Den zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer der Gäste erzielte Matte Smets (39.).
Der VfB Stuttgart verlor das Rückspiel beim FC Porto mit 0:2 (0:1). Trotz zahlreicher Torchancen verpassten die Schwaben ihr erstes Europapokal-Viertelfinale seit fast 30 Jahren. Nikolas Nartey sah an einem ganz unglücklichen Abend zudem Gelb-Rot (77.) Das Hinspiel hatte Porto 2:1 in Stuttgart gewonnen. Nun brachte William Gomes die Portugiesen in der 21. Minute in Führung. Victor Froholdt traf sehenswert zum 2:0 (72.).
Mainz 05 steht im Viertelfinale der Conference Leauge
Der FSV Mainz 05 ist erstmals in der Vereinshistorie in ein Europapokal-Viertelfinale eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer besiegte Sigma Olmütz im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League verdient mit 2:0 (0:0). Das Hinspiel in Tschechien war 0:0 ausgegangen.
Im ausverkauften Mainzer Stadion erzielten Stefan Posch (46. Minute) und Armindo Sieb (82.) die Tore für die Rheinhessen. Mainz beendete die Partie in Überzahl, weil Olmütz-Mittelfeldspieler Peter Barath Gelb-Rot sah (76.)