Im vergangenen Jahr haben in Schleswig-Holstein 903 Firmen Insolvenz angemeldet – der höchste Wert seit 2017, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Zwischen 2000 und 2016 lagen die Zahlen allerdings noch höher, hieß es. Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Pleiten um 70 Fälle.
Mindestens 6.398 Beschäftigte verloren den Angaben nach dadurch ihren Arbeitsplatz – 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wuchsen die Schulden der insolventen Firmen ihren Gläubigerinnen und Gläubigern gegenüber um 44 Prozent auf rund 870 Millionen Euro. Im Schnitt entfielen 963.900 Euro auf jedes zahlungsunfähige Unternehmen.
Die meisten Insolvenzen verzeichneten die Kreise Pinneberg und Stormarn mit jeweils 100 Verfahren. Am stärksten betroffen war jedoch die kreisfreie Stadt Flensburg, die mit 128 Insolvenzen pro 10.000 Unternehmen die höchste Quote aufwies. Landesweit lag diese bei 80.