Naturschutz
Sorgen um Schmetterlinge: Tierarten im kritischen Zustand

Extensiv genutzte Wiesen sind ein Problem für Schmetterlinge. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Extensiv genutzte Wiesen sind ein Problem für Schmetterlinge. (Symbolbild) Foto
© Boris Roessler/dpa
Für einige Arten wie Biber und Wildkatze gibt es gute Nachrichten: sie breiten sich wieder aus. Doch andere Tiere verlieren ihre Lebensräume – was sind die Gründe?

Der Zustand vieler Tier- und Pflanzenarten in Hessen ist weiterhin im kritischen Zustand. Hiervon betroffen seien etwa Fledermäuse und Schmetterlinge, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden die aktuelle Bilanz mit. So mangelt es den Schmetterlingen wegen extensiv genutzter Mähwiesen und Weiden zunehmend an Lebensräumen. Auch Fledermäuse finden wegen Baumfällungen und Gebäudesanierungen immer weniger Platz zum Leben, auch der Rückgang an Fluginsekten macht ihnen zu schaffen.

Insgesamt befinden sich 35 Arten in einem schlechten Erhaltungszustand, die Zahl hat sich seit 2019 nicht verändert, jedoch seit 2007 um 35 Prozent zugenommen. Ein günstiger Erhaltungszustand wird 21 Tier- und Pflanzenarten assistiert. So nehmen etwa beim Biber und der Wildkatze die Bestände zu – beide Arten waren durch die Jagd in Hessen ganz oder nahezu ausgerottet gewesen.

dpa

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