Regisseur Sönke Wortmann: "Ich kann auch Flops"

Wortmann gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure (Archivbild) Foto: Gregor Fischer/dpa
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Nächste Woche kommt sein neuer Film in die Kinos. Vorher verrät der Regisseur, was sein Job mit Fußball zu tun hat. Und was er über Niederlagen denkt.

Regisseur Sönke Wortmann sieht beim Filmemachen viele Parallelen zum Fußball. "Film ist ein Mannschaftssport, es sind ähnliche Mechanismen. Alleine schaffst du es nicht, nur gemeinsam kriegst du es hin", sagte er im Interview mit Moderatorin Silvia Stenger in der Sendung "Silvia am Sonntag – der Talk" des privaten Radiosenders Hit Radio FFH. 

Er liebe beim Film die Teamarbeit. "Ich wusste immer, was ich nicht kann. Meine Schwächen sind technischer Art: Lichtgestaltung, Ton. Aber dafür habe ich Leute, die das sehr gut können. Ich kann sehr gut loslassen. Ich bin kein Kontrollfreak."

"Das Wunder von Bern", "Die Päpstin", "Deutschland. Ein Sommermärchen" oder "Der bewegte Mann": Wortmann hat viele erfolgreiche Kinofilme gemacht. Er kenne aber auch die andere Seite. "Ich kann auch Flops", sagte er. "Es tut weh, besonders bei einem Film, der einem besonders wichtig ist, aber da muss man durch. Niederlagen gehören dazu – genau wie im Sport."

Am 12. Februar kommt Wortmanns neuer Film "Die Älteren" in die Kinos. Vorlage ist der gleichnamige Roman von "Pubertier"-Autor Jan Weiler.

dpa