Trotz aktuell schwieriger wirtschaftlicher Lage sieht Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig insgesamt eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. "Die Lage in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt ist robust", sagte die SPD-Politikerin zum Auftakt des traditionellen Arbeitsmarktfrühstücks, zu dem die Arbeitsagentur Nord einmal im Jahr Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Gewerkschaften nach Schwerin einlädt.
Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern sei in den vergangenen Jahren gegen den Bundestrend gewachsen, betonte Schwesig. Auch die Arbeitslosigkeit sei im Laufe des vergangenen Jahres zurückgegangen. Das Land profitiere von vielversprechenden Unternehmensansiedlungen, etwa im Industriepark Schwerin. Auch die gezielte Unterstützung der Gesundheitswirtschaft bringe Arbeitsplätze, so Schwesig.
Für die Landesregierung sei es die wichtigste Aufgabe, die Wirtschaft zu stärken sowie Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, betonte die Regierungschefin. Dabei setze man auf eine enge Zusammenarbeit von Regierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Arbeitsverwaltung im Rahmen des Zukunftsbündnis MV. Schwesig verwies auf die erstmals vor zwei Jahren initiierte Fachkräftestrategie des Wirtschaftsministeriums als Beispiel gelungener Zusammenarbeit, um dem Fachkräftemangel im Land entgegenzuwirken.