Alba Berlin hat in den Playoffs der Basketball-Bundesliga den so wichtigen Heimerfolg geholt. Durch den 90:85 (42:38)-Sieg gegen Rasta Vechta glichen die Albatrosse die Viertelfinalserie zum 1:1 nach Siegen aus. Das Team, das als Erstes drei Spiele gewinnt, zieht ins Halbfinale ein.
Vor den Augen von Basketball-Weltmeister Franz Wagner, dessen Saison in der NBA mit den Orlando Magic seit zwei Wochen beendet ist, starteten die Berliner besser als im ersten Spiel und hatten nach fünf Minuten bereits 16 Punkte erzielt. Doch Vechtas Tevin Brown bekamen die Albatrosse erneut nicht in den Griff, Brown hatte im ersten Viertel 14 seiner insgesamt 16 Zähler markiert. Im zweiten Durchgang standen die Berliner defensiv besser und verloren nun auch seltener den Ball, womit sie mit einer 42:38-Führung in die Kabine gingen.
Justin Bean wird zum Berliner Matchwinner
Kurz nach der Pause erspielten sich die Berliner die erste zweistellige Führung der Partie, Ende des dritten Viertels hatten sie sich vor allem dank Basketball-Nationalspieler Jack Kayil (14 Punkte) auf 68:51 abgesetzt. Im Schlussabschnitt fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und kamen in der Schlussphase auf zwei Zähler heran, doch drehen konnte Vechta die Partie nicht mehr, weil Berlins Justin Bean 13 Sekunden vor Schluss den spielentscheidenden Dreier traf. Bean präsentierte sich mit zehn Zählern, elf Rebounds, sechs Assists und drei Steals als vielseitigster Spieler der Partie.
Trotz der Auswärtsniederlage reisen die Niedersachsen nach ihrem Sieg im ersten Spiel mit dem geklauten Heimvorteil zurück nach Hause, die nächsten beiden Spiele am Freitag und Sonntag finden in Vechta statt.