Winterwetter Üstra nimmt Betrieb in Hannover schrittweise wieder auf

Viele Stadtbahnen der Üstra blieben in den vergangenen Tagen wegen des eisigen Wetters in den Betriebshöfen. Foto: Julian Strate
Viele Stadtbahnen der Üstra blieben in den vergangenen Tagen wegen des eisigen Wetters in den Betriebshöfen. Foto
© Julian Stratenschulte/dpa
Nach dem Schneechaos rollt Hannovers Nahverkehr langsam wieder an – doch welche Linien fahren wirklich und wo bleibt es weiter holprig? Hier gibt’s die Übersicht für Fahrgäste.

Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage normalisiert sich der öffentliche Nahverkehr in Hannover langsam. Die Üstra hat am Wochenende und zu Wochenbeginn weitere Streckenabschnitte wieder in Betrieb genommen, wie ein Sprecher des Verkehrsunternehmens mitteilte. Fahrgäste müssen aber weiterhin mit Einschränkungen rechnen.

Wie verkehren die Stadtbahnen aktuell?

Im Stadtbahnbereich fahren inzwischen wieder mehrere Linienabschnitte – auch oberirdisch. Zuletzt waren vor allem die Tunnelstrecken bedient worden. Aktuell verkehren die Stadtbahnen wie folgt:

A-Strecke: zwischen Noltemeyerbrücke und WettbergenB-Strecke: zwischen Alte Heide und Peiner StraßeC-Strecke: zwischen Roderbruch und Stöcken (zusätzlich fährt die Linie 11 regulär zwischen Haltenhoffstraße und Clausewitzstraße und darüber hinaus außerplanmäßig bis Roderbruch)D-Strecke: vom Hauptbahnhof unterirdisch über Waterloo und dann bis Ahlem (wie im Nachtverkehr)

Welche Buslinien sind noch außer Betrieb?

Auch im Busverkehr gibt es gute Nachrichten: Nahezu alle Linien fahren wieder im Regelbetrieb. Weiterhin eingestellt sind allerdings einzelne Linien im Bereich des Deister. Betroffen sind die Linien 301, 381, 383, 534 und 701. Der On-Demand-Service "sprinti" ist noch vollständig eingestellt, sollte aber am Montag ab 14 Uhr wieder starten.

Die Lage bleibe dynamisch und könne sich stündlich ändern, teilte ein Sprecher der Üstra mit. Fahrgäste würden fortlaufend über aktuelle Änderungen informiert, etwa per App oder auf der Website. Die Üstra rät, sich unbedingt vor Fahrtantritt über die Verbindungen zu informieren.

dpa