Öffentlicher Dienst
Beschäftigte von Unis und Studierendenwerken im Warnstreik

Der Warnstreik führte etwa zu einem ausgedünnten Angebot in einigen Mensen im Land. (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Der Warnstreik führte etwa zu einem ausgedünnten Angebot in einigen Mensen im Land. (Symbolbild) Foto
© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Einen Tag vor dem Beginn der nächsten Verhandlungsrunde zogen Beschäftigten durch die Innenstadt von Mainz - mit Trillerpfeifen und klaren Forderungen.

Hunderte Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz sind durch die Mainzer Innenstadt gezogen. Sie wollten damit der Forderung nach sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, sowie nach besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck verleihen. In dem Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder ist von diesem Mittwoch (11. Februar) bis zum Freitag die nächste Verhandlungsrunde geplant.

Verdi hatte hierzulande Mitarbeitende unter anderem der Studierendenwerke aus Mainz und Koblenz, von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universität Koblenz, der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau sowie aus weiteren Hochschulen im Land zu dem Warnstreik aufgerufen. 

Beteiligt waren einem Verdi-Sprecher zufolge außerdem Beschäftigte des Landesbetriebs Mobilität. Gegen Mittag versammelten sich nach dem Demozug Verdi zufolge etwa 900 Menschen zu einer Kundgebung am zentralen Fischtorplatz. 

An der Mainzer Universität führte der Warnstreik nach Angaben des Studierendenwerkes dazu, dass bis auf die Zentralmensa alle weiteren Mensen geschlossen blieben. In Koblenz gab es einen Notbetrieb in der Mensa und Cafeteria der Uni, auch an der Hochschule gab es lediglich einen eingeschränkten Betrieb. Außerdem blieb die Kita an einem Campus der Hochschule Koblenz dicht.

dpa