Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut hat im Wirtschaftsjahr 2024/25 ein leichtes Plus beim verkauften Wein verbucht. Rund 1,75 Millionen Liter gingen über die Ladentische, ein Jahr zuvor waren es etwa 1,7 Millionen Liter, wie die Genossenschaft anlässlich ihrer Generalversammlung in Freyburg (Burgenlandkreis) mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich im zurückliegenden Betriebsjahr ebenfalls leicht um knapp 100.000 Euro gegenüber dem Vorjahr, wie es hieß.
Fast drei Millionen Liter Ertrag in 2025
Dass der Absatz trotz der mageren Ernte im Jahr 2024 aufgrund von Spätfrösten trotzdem gesteigert werden konnte, lag den Angaben nach an den Kellerbeständen aus früheren Jahrgängen und dem neu strukturierten Vertrieb. Mit dem Jahrgang 2025 sind Tanks und Fässer gut gefüllt, wie es hieß. Die Erntemenge beziffert die Winzervereinigung auf knapp drei Millionen Liter, 2024 hatte sie nicht einmal 700.000 Liter betragen, weil es noch im April starke Fröste gegeben hatte.
Neue Vertriebsaktivitäten und strategische Sorten-Empfehlungen für Neupflanzungen als Reaktion auf veränderte Marktnachfragen seien Punkte, mit denen sich die Winzerinnen und Winzer an Saale und Unstrut fit für die Zukunft machen wollen. Die 1934 gegründete Winzervereinigung Freyburg-Unstrut zählt rund 300 Mitglieder, die rund 390 Hektar Rebfläche bewirtschaften.